Was wir wollen

Wir, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (kurz: „HuK”), wollen die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTIs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung arbeiten wir

  • am Abbau von Vorurteilen gegenĂŒber und Diskriminierung von LSBTIs innerhalb der Kirchen,
  • fĂŒr die vollstĂ€ndige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen CismĂ€nnern und -frauen,
  • gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
  • an der Schaffung von RĂ€umen, um als LSBTIs SpiritualitĂ€t zu teilen, und
  • an der Erkennbarkeit von uns als Christ*innen innerhalb der LSBTI-Gemeinschaft.

 

Neuigkeiten

26.07.2026 Pressemitteilung: Homosexuelle und Kirche e.V. zum Anschlag auf den CSD Berlin

Wir sind fassungslos.

Der Anschlag auf den CSD Berlin erschĂŒttert uns zutiefst. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und allen, die diesen Angriff miterleben mussten.

Als christliche und queere Organisation stehen wir an der Seite aller Menschen, die sich fĂŒr Vielfalt, MenschenwĂŒrde und ein friedliches Miteinander einsetzen. Ein Angriff auf den CSD ist ein Angriff auf das Recht, sichtbar zu sein, frei zu leben und ohne Angst zusammenzukommen.

Das diesjĂ€hrige Motto des CSD Berlin – „Haltung ist hot“ – erhĂ€lt angesichts dieser Gewalttat eine noch tiefere Bedeutung. 

Haltung heißt SolidaritĂ€t zu leben und Hass nicht das letzte Wort zu ĂŒberlassen. 

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19.05.2026 Pressemitteilung: Studie zu sexualisierter Gewalt durch Pfarrer Hans-Georg Wiedemann in der DĂŒsseldorfer Markus-Kirchengemeinde und der HuK veröffentlicht

DĂŒsseldorf, 18. Mai 2026 – Die Hochschule RheinMain legte am 12. Mai 2026 im Auftrag der Evangelischen Kirche Rheinland die Studie „MĂ€nnerfreundschaften“ – Sexualisierte Gewalt an MĂ€nnern und Jungen in der DĂŒsseldorfer Markus-Kirchengemeinde und der Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) vor.

Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. unterstĂŒtzte die Studie intensiv und stellt fest: Es handelte sich um systematischen Macht- und geistlichen Missbrauch mit sexualisierter Gewalt, vorrangig an Erwachsenen, aber auch an MinderjĂ€hrigen.

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12.05.2026 Aufruf zum Katholik*Innentag 2026: „Gemeinsam fĂŒr mutigere Reformen!“

Aufruf katholischer ReformkrĂ€fte zum Katholik*Innentag 2026 in WĂŒrzburg und zur Menschenkette am Freitag, 15. Mai 2025, 15 Uhr zwischen Dom und Augustinerkirche

In den großen Herausforderungen und UmwĂ€lzungen, in denen unsere Kirche und unsere Gesellschaft stehen, erleben wir eine Zeitenwende, die mutige Reformen in allen Bereichen und auf allen Ebenen erfordert. Dies kann nur gemeinsam und solidarisch geschehen. Uns ReformkrĂ€fte motiviert die befreiende Vision Jesu, die Gottes- und NĂ€chstenliebe, die uns dazu aufruft, uns konkret fĂŒr eine gerechtere Kirche und eine gerechtere Welt einzusetzen.

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09.05.2026 Queeres Programm auf dem 104. Katholik*innentag 2026 in WĂŒrzburg

Die queeren christlichen Gruppen

  • Katholisches LSBT+ Komitee
  • Netzwerk katholischer Lesben (NkaL) e.V
  • Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V.
  • OutInChurch e.V.

begrĂŒĂŸen Sie und euch vom 13.-17. Mai 2026 in WĂŒrzburg ! Hier findet Ihr das aktualisierte queere Programm209.98 KB

22.04.2026 Pressemitteilung: HuK begrĂŒĂŸt Umsetzung der Handreichung „Segen gibt der Liebe Kraft“ im Erzbistum MĂŒnchen und Freising

Wichtiger Schritt hin zu mehr pastoraler Praxis – dennoch bleibt weiterer Handlungsbedarf

Die ökumenische Arbeitsgruppe „Homosexuelle und Kirche“ begrĂŒĂŸt, dass Kardinal Marx den Seelsorger:innen im Erzbistum MĂŒnchen und Freising die Umsetzung der Handreichung „Segen gibt der Liebe Kraft“ als pastorale Praxis empfiehlt.

Damit kann auch Liebenden, die sich nach der Definition der katholischen Kirche in „irregulĂ€ren" Lebenssituationen befinden, der Segen Gottes zugesprochen werden. Das betrifft gleichgeschlechtliche Liebende und andere queere Paare ebenso wie geschieden-wiederverheiratete Menschen. Mit der Handreichung werden Seelsorger:innen ermutigt, liebenden Paaren eine Segnung anzubieten, und Beispiele dazu gegeben.

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