22.04.2026
Pressemitteilung: HuK begrĂŒĂt Umsetzung der Handreichung âSegen gibt der Liebe Kraftâ im Erzbistum MĂŒnchen und Freising
Wichtiger Schritt hin zu mehr pastoraler Praxis â dennoch bleibt weiterer Handlungsbedarf
Die ökumenische Arbeitsgruppe âHomosexuelle und Kircheâ begrĂŒĂt, dass Kardinal Marx den Seelsorger:innen im Erzbistum MĂŒnchen und Freising die Umsetzung der Handreichung âSegen gibt der Liebe Kraftâ als pastorale Praxis empfiehlt.
Damit kann auch Liebenden, die sich nach der Definition der katholischen Kirche in âirregulĂ€ren" Lebenssituationen befinden, der Segen Gottes zugesprochen werden. Das betrifft gleichgeschlechtliche Liebende und andere queere Paare ebenso wie geschieden-wiederverheiratete Menschen. Mit der Handreichung werden Seelsorger:innen ermutigt, liebenden Paaren eine Segnung anzubieten, und Beispiele dazu gegeben.
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07.04.2026
Pressemitteilung: Katholisches LSBT+ Komitee zur Segenshandreichung von Bischofskonferenz und ZdK
Katholisches LSBT+ Komitee fordert flĂ€chendeckende und vollumfĂ€ngliche Umsetzung der Segenshandreichung von Bischofskonferenz und Zentralkomitee der deutschen Katholiken (âSegen gibt der Liebe Kraftâ)
Neu erschienener Band bietet Inspiration fĂŒr Paare und Seelsorgende zur Gestaltung von Segensfeiern
Die im April 2025 von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) beschlossene Handreichung âSegen gibt der Liebe Kraftâ zeigt Wirkung. Das Monitoring der Umsetzung der BeschlĂŒsse des Synodalen Wegs ergab, dass 13 von 22 BistĂŒmern, die sich an der Auswertung beteiligten, die EinfĂŒhrung der Handreichung planen bzw. sie bereits umgesetzt haben. Eine Umfrage des Katholischen LSBT+ Komitees unter den Diözesen zeigte aber auch deutliche Unterschiede im Stand der Umsetzung. Daher sieht das Katholische LSBT+ Komitee weiteren dringlichen Handlungsbedarf.
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25.02.2026
Pressemitteilung: Reformgruppen zur DBK-Vorsitz-Wahl
âDiese Wahl ist keine Routineentscheidungâ
Gemeinsame Pressemitteilung katholischer Reformgruppen zur Wahl des neuen Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)
23. Februar 2026
Die Neuwahl des Vorsitzenden der DBK ist keine â0815-Wahlâ, sondern findet inmitten einer tiefen Kirchenkrise statt â geprĂ€gt von Vertrauensverlust nach der Missbrauchskatastrophe, schleppender Reformumsetzung, massiven Kirchenaustritten und wachsender innerer wie Ă€uĂerer Polarisierung.
Wer diese Wahl auf eine Personalfrage reduziert, verkennt ihre kirchenpolitische Tragweite. Der Verzicht von Bischof Dr. Georg BĂ€tzing auf eine zweite Kandidatur ist deshalb sehr bedauerlich und stellt ein groĂes Risiko fĂŒr kĂŒnftige Reformen dar. Er zeigt zugleich die strukturellen Grenzen dieses Amtes auf, denn das Amt des Vorsitzenden ist kein Leitungsamt mit Durchgriffsrechten, sondern wesentlich auf Moderation angewiesen.
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16.02.2026
Einladung zum Katholik*Innentag 13.-17. Mai 2026 in WĂŒrzburg
Wir laden euch zur Teilnahme am Katholikentag ein. Es erwartet uns ein buntes Programm mit Podiumsdiskussionen, WerkstĂ€tten, Gottesdiensten, Open-Air-Konzerten, Ausstellungen, Theater, Kabarett, Kleinkunst â und natĂŒrlich die wunderschöne Stadt WĂŒrzburg.
- Hier findet ihr zur Anmeldung, zum queeren Programm und den Möglichkeiten, mitzuhelfen.
11.02.2026
Einladung zur FrĂŒhjahrstagung 13.-15. MĂ€rz 2026: "Diversitas et fides Â- Vielfalt und Glauben"
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir laden euch herzlich zur FrĂŒhjahrstagung 2026 nach Wittenberg ein.
Sprache prĂ€gt, wie wir uns selbst verstehen, wie wir ein ander begegnen und wer sich angesprochen fĂŒhlt. In der HuK kommen Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und Selbstbezeichnungen zusammen. Viele verstehen sich bewusst als schwul oder homosexuell, andere als queer oder in weiteren IdentitĂ€ten. Diese Vielfalt gehört zur Geschichte und Gegenwart der HuK.
Gleichzeitig haben sich gesellschaftliche Diskurse, Begriffe und SelbstverstĂ€ndnisse verĂ€ndert. Neue Generationen bringen andere Worte, andere Fragen und andere Perspektiven mit. FĂŒr manche sind diese Entwicklungen selbstverstĂ€ndlich, fĂŒr andere irritierend oder fremd. Die Tagung möchte diese unterschiedlichen ZugĂ€nge ernst nehmen und miteinander ins GesprĂ€ch bringen â nicht bewerten, sondern verstehen.
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