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Dechantenkonferenz Region Koblenz, Bistum Trier, 2001 |
[Letzte Aktualisierung: 13.04.2002 ] |
12.07.2001
Koblenz/Neuwied – Die Dechantenkonferenz der Region Koblenz im Bistum Trier hat sich gegen jegliche Diskriminierung gleichgeschlechtlich empfindender Menschen ausgesprochen. Homosexuell zu empfinden sei weder eine Schande noch gar eine Schuld, heißt es in einer von den Dechanten und ihrem Vorsitzenden, Regionaldekan Peter Bleeser, am 12. Juli in Koblenz veröffentlichten Erklärung. Aufgabe der Kirche sei es, mit zu helfen, dass die immer noch vorhandenen Vorurteile gegenüber solchen Männern und Frauen abgebaut werden.
„Homosexuelle und Kirche“ war eines der Beratungsthemen der in Neuwied zusammengetroffenen Konferenzmitglieder. Dabei hatte der Bundesvorsitzende der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft „Homosexuelle und Kirche“ (HuK), Robert Loscheider, die Ansicht vertreten, dass die Kirche diesen Menschen wertvolle Hilfen zur Identitäts- und Bewusstseinsbildung geben könne, da bei ihnen das Bedürfnis nach Spiritualität und Religiosität groß sei. Der HuK gehe es darum, gleichgeschlechtlich empfindende Menschen, die in der Kirche bleiben, zu beheimaten und zu ermutigen, ihren Platz auch in den Pfarrgemeinden zu finden.
Zur Region Koblenz im Bistum Trier gehören die Stadtdekanate Koblenz I, II und III sowie die Dekanate Bassenheim, Untermosel, Vallendar, Kirchen, Linz, Neuwied und Waldbreitbach.
Quelle: Webseite des Bistums Triers, http://www.bistum-trier.de/cgi/editorsoffice?_SID=00010259128729&_bereich=artikel&_aktion=detail&idartikel=101603