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Pressemitteilung zum Weltjugendtag Köln |
[Letzte Aktualisierung: 16.08.2005] |
Der römisch-katholische Weltjugendtag in Köln (16.-21.8.2005) ist zu sehr auf unkritisches Zujubeln zu Papst und Bischöfen ausgerichtet, meint die Ökumenische Arbeitgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. "Die Kirche hat der Jugend viel zu sagen, und die Jugend hat der Kirche viel zu sagen. Dieser gegenseitige Dialog muss offenherzig, klar und mutig sein" - so hatte einmal Papst Johannes Paul II. das Ziel beschrieben. Beim offiziellen Weltjugendtag versucht aber vor allem die kirchliche Hierarchie den Jugendlichen zu sagen, wo es lang geht. Ein wirklicher Dialog, bei dem auch kritische Themen wie Sexualität, Rolle der Frauen, Priester und Laien, Kondomverbot u.a. aufgegriffen würden, ist nicht zu erkennen.
Trotzdem werden unter den vielen Besuchern und Besucherinnen auch Tausende schwule und lesbische Jugendliche sein. Verschiedene Gruppen aus dem schwul-lesbischen Bereich begrüßen sie mit dem Motto "Zur Liebe befreit: Lesben und Schwule grüßen den Weltjugendtag".
Die HuK als Gemeinschaft schwuler Christen und lesbischer Christinnen will mit ihren Veranstaltungen den Jugendlichen Mut machen, zu ihrer Identität zu stehen, auch und gerade in der katholischen Kirche. Auch für sie gilt der Satz aus der Schöpfungsgeschichte "Gott sah alles an ... es war sehr gut." Geplant sind unter anderem
Information dazu und zu den Veranstaltungen anderer kritischer Gruppen findet sich auf einer eigenen Internet-Webseite der HuK, http://www.huk.org/wjt/ .
Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Thomas Wunsch (HuK-Vorstand)
Tel. 0162 / 9638657
Email
thomas.wunsch@huk.org
Dr. Reinhold Weicker (HuK-Pressesprecher)
Tel. 05251 / 66018
Email
presse@huk.org