HuK-Startseite

 HuK im Internet 

[Letzte Aktualisierung: 05.06.2002 ]

huk.org

HuK bundesweit

Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V.

Aus dem Computer-Nähkästchen geplaudert: Die HuK im Internet

Diese Seite ist im Gegensatz zu den anderen Web-Seiten der HuK etwas informeller; sie enthält nicht offizielle Information der HuK, sondern gewissermaßen das, was man sieht, wenn man dem "Webmaster" in den Kochtopf guckt. [Ich merke, ich verfalle da in männliche Sprechweisen, wie sie im Computerbereich oft üblich sind - bei unserer Schwesterorganisation Dignity in den USA heißt es nicht "webmaster", sondern "webperson". Aber es darf sich jede(r) bei den Begriffen "Nähkästchen" und "Kochtopf" seine/ihre eigenen Assoziationen bilden.]

Ich greife auf die Form "Fragen und Antworten" zurück, die vor allem in den USA recht beliebt ist.

Wie kam es zu den Web-Seiten der HuK?

Es gab in den letzten Jahren beim Bundesvorstand der HuK immer mal wieder den Gedanken: "Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit müßten wir heutzutage, wo immer mehr Menschen den Computer als Informationsmedium benutzen, auch etwas für die HuK im Internet tun". Im Juni 1996 wurde von Johannes (damals Mitglied des Bundesvorstands) in Zusammenarbeit mit den Leuten vom schwulen Informations-Server "macman.org" eine Seite mit Information zur HuK bereitgestellt. Weil sich aber niemand kontinuierlich der Sache annahm, war manche Information (Adressen) bald wieder veraltet.

Bei der Mitgliederversammlung in Mauloff im März 1997 haben sich dann einige Interessierte für eine Arbeitsgruppe Internet gefunden; von anderen Interessierten habe ich anschließend noch erfahren. Ich habe dann erkundet, wie die organisatorischen Voraussetzungen für eine dauerhafte Präsenz der HuK im Internet aussehen könnte (Domain-Adresse, Web-Provider), und habe dies mit dem Bundesvorstand abgesprochen; als Provider haben wir uns für Ecoteam entschieden. Judith hat alle Regionalgruppen angeschrieben, welche Adreßinformation im Internet erscheinen kann. Die ersten Informationsseiten der HuK habe ich aus dem vorhandenen gedruckten Material (z.B. Faltblatt "Wer wir sind - was wir wollen") abgeschrieben; im August 1997 sind dann die ersten Seiten im Internet erschienen. Als Gruppe haben wir uns erst wieder bei der Mitgliederversammlung in Mauloff im März 1998 treffen können; dabei wurde das jetzt Anfang April eingeführte Layout besprochen, zu dem Mathias die Hauptarbeit gemacht hat. Natürlich sind von allen Lesern und Leserinnen Anregungen, Kritik, Fehlerkorrekturen willkommen. Dazu gibt es ja auf Web-Seiten die sehr nützliche Einrichtung eines E-Mail-Verweises (webmaster@huk.org).

Bekommt Ihr (in diesem Fall die HuK, der Webmaster) mit, wer alles auf die Seiten zugreift?

Wir bekommen zusammenfassende Statistiken, aber keine Daten über Einzelpersonen. Erfaßt werden nur die Gateway-Rechner, also typischerweise der eine Vermittlungsrechner einer Universität, einer großen Firma, oder auch die Knoten-Rechner von Internet-Diensten wie T-Online, AOL o.ä., nicht aber die vielen einzelnen Rechner (PC's), die dahinter stecken, und schon gar nicht die Benutzer-Namen. Die Benutzernamen werden beim Abrufen einer Web-Seite nach dem HTTP-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol) nicht mit übertragen. Monatlich bekommen wir von unserer Vertragsfirma (Ecoteam) eine Statistik über Anzahl der Zugriffe (nach Gateway-Rechnern aufgegliedert), über die Verteilung der Zugriffe auf unsere einzelnen Seiten (interessant für uns: Welche finden am meisten Interesse?) und über Fehlzugriffe (nützlich, wenn versehentlich ein Verweis falsch gesetzt ist). Die Verteilung über die Tage des Monats und über die Tageszeit wird auch erfaßt, interessiert uns aber weniger.

Bekommt meine Firma / meine Universität es mit, wenn ich auf die HuK-Seiten (oder auf andere mit schwul/lesbischem Inhalt) zugreife?

Im Prinzip ist ein Erfassen möglich, der Systemverwalter hat ja auf alles Zugriff. Die auszuwertende Datenflut wäre aber so gewaltig, daß man davon ausgehen kann, daß es in der Praxis nicht geschieht. Was denkbar ist, und was vielleicht mancherorts geschieht: Firmen wollen verhindern, daß ihre Computer für private Zwecke genutzt werden, und sperren die Übertragung großer Dateien (z.B. Video oder Audio) oder den Zugriff auf Web-Adressen, die als Lieferanten pornographischer Bilder bekannt sind.

Warum verwendet Ihr keine "Frames"?

Für Nicht-Fachleute kurz eine Erläuterung: Mit "Frames" kann man Web-Seiten in Teile gliedern, die gleichzeitig auf dem Bildschirm erscheinen, in denen aber einzeln geblättert werden kann. Oft wird dieses Mittel dazu verwendet, um ein Inhaltsverzeichnis in Form von "Knöpfen" zum Sprung auf andere Teile der Web-Seite immer anklickbar zu halten. Abgesehen davon, daß ich während der Web-Arbeit für die HuK mir die Kenntnisse erst aneignete, und deshalb mit den einfachen Text-Elementen anfing, bin ich inzwischen nach dem Betrachten vieler anderer Web-Seiten dem Darstellungsmittel "Frames" gegenüber etwas skeptisch geworden:

Als eine Alternative zu Frames haben wir jetzt für die "kurzen" Seiten (mit weniger als etwa 4 Bildschirmen voll Inhalt) ein Layout, bei dem man in der linken Spalte die wichtigsten Seiten direkt anklicken kann, also gewissermassen einen Frame-artigen Aufbau ohne den Overhead von Frames. Für die "langen" Seiten (z.B. Literaturliste) haben wir die normalen Seitenstruktur beibehalten; hier würde durch die zusätzliche Spalte relativ viel Platz auf dem Bildschirm oder, wenn man die Seite druckt, auf dem Papier "verschenkt".

Für Interessierte aus den HuK-Regionalgruppen: Wie kann ich für meine Regionalgruppe ohne viel Aufwand eine Web-Seite (z.B. mit unseren örtlichen Terminen, Information, wie man zu uns findet) machen?

Es ist jetzt, nachdem die Infrastruktur für die Bundes-HuK vorhanden ist, gar nicht schwierig; man braucht nur einen Menschen, der zu einem Computer mit Internet-Anschluß und Web-Browser Zugang hat. (Da Du diese Web-Seite liest, bist Du offensichtlich in solcher Mensch.) In dem Dateiverzeichnis (Directory), das auf unserem Server die HuK-Seiten enthält, ist schon ein Subdirectory "regional" eingerichtet, darin zur Zeit (Mai 1998) 6 Subdirectories; weitere werden folgen.

Ein einfacher Weg zur eigenen Web-Seite besteht darin, daß Ihr eine bestehende Seite als Beispiel und Vorlage für eigene Texte nehmt. Als eine solche Vorlage, die nicht zu komplex ist, aber doch schon einige interessante Sprachelemente enthält, empfehle ich zur Zeit die Seite "index.htm" im Subdirectory "regional/ruhr" also die Web-Seite der Regionalgruppe Ruhrgebiet. Die Schritte sind dann wie folgt:

  1. Greift auf http://huk.org/regional/ruhr/index.htm zu und speichert eine Kopie dieser Seite lokal auf Eurem Computer ab (Kommandoleiste: "Datei", dann "Speichern unter ..")
  2. Nehmt nun einen Einfach-Editor auf ASCII-Basis (z.B. "Wordpad" oder "Notepad" bei Windows95, "vi" bei Unix) und modifiziert den Text: Ersetzt die Ruhrgebiets-Termine durch Eure Termine, und die Adresse durch Eure Adresse. Wenn Ihr die HTML-Steuerzeichen (die Teile in spitzen Klammern) und den Rahmen unverändert laßt, wird das Layout, einschließlich HuK-Logo und Verweis auf die HuK-Eingangsseite, wie in der Vorlage übernommen. Natürlich könnt Ihr auch dies nach Belieben ändern, aber dann braucht Ihr etwas mehr HTML-Kenntnisse.
  3. Speichert den modifizierten Text ab, und laßt nun den Web-Browser auf die lokal gespeicherte Seite zugreifen ("Datei öffnen ..."). Dann seht Ihr auf dem Bildschirm, wie der Text als Web-Seite aussieht.
  4. Wenn noch Fehler zu korrigieren sind oder Euch das Layout noch nicht gefällt, wiederholt die Schritte 2 und 3, bis Ihr zufrieden seid.
  5. Schickt mir den fertigen Text mit E-Mail zu (Mail-Adresse s. unten), und ich stelle ihn unter der Adresse "http://huk.org/regional/euer_ort/index.htm" auf den Web-Server der HuK. Wenn Ihr häufiger aktualisieren müßt, können wir uns auch über direkten (FTP-)Zugang verständigen.

Natürlich könnt Ihr Web-Seiten für Eure Regionalgruppen auch anderswo unterbringen, ein Verweis ("Link") darauf funktioniert für andere Server genauso gut wie für den HuK-Server. Eine Benutzung unserer HuK-Infrastruktur hat aber Vorteile:

Ich habe das Vorgehen oben deshalb so ausführlich geschildert, um Euch eine eventuelle Scheu vor einer eigenen Web-Seite im Internet zu nehmen: Wenn Ihr wie oben beschrieben vorgeht und nur eine Einfach-Seite mit Eurem Treffpunkt und Euren Terminen ins Internet stellen wollt, ist das in 1-2 Stunden geschehen. Ihr könnt Euch dann sparen, den "Minimalkonsens" oder andere allgemeine Texte zur HuK noch einmal abzutippen, der Verweis auf die Seiten der Bundes-HuK deckt das ab. Natürlich sind andererseits der Kreativität nach oben keine Grenzen gesetzt: Die Huk Bodensee hat z.B. eine mit Regenbogenfarben eingefärbte Bodensee-Karte auf Ihrer Web-Seite, und bei der HuK Münster kann man Stadtpläne (Graphik, je ca. 30 KB) mit eingezeichneten HuK-Treffpunkten Frauenstraße und Fehrbellinweg auf den Bildschirm holen.

Warum werden auf Euren Seiten moderne Features (Graphik, Sound, ...) nicht genutzt?

Es ist wahr: Verglichen mit dem, was heute technisch möglich ist, sehen die HuK-Internet-Seiten recht altbacken aus: Ein schon etwas älteres Logo, und ansonsten meistens nur Text. Das liegt zum Teil sicher daran, daß ich mich erst in die Sache einarbeiten mußte, daß wir erst nach einiger Zeit einen Scanner zur Verfügung hatten, usw. Jetzt, seit März 1998, sind die Seiten wenigstens ab und zu mit Graphiken (schwarz-weiß) aufgelockert. Zu viel wollen wir aber nicht tun, ich sehe auch die Nachteile, wenn man zu schnell immer das Allerneueste in seine Web-Seiten einbaut:

Was hat sich bei den Web-Seiten der HuK neu entwickelt?

Der größte Teil dieses Textes "Die HuK im Internet" wurde 1997 geschrieben, als unsere Web-Seiten ganz neu waren. Inzwischen (Januar 1999) hat sich einiges getan:

Und wozu ist das Ganze gut?

Auch wenn man (wie ich) das Internet für eine faszinierende Einrichtung hält und etwas Spaß an der Sache hat, dann soll das nicht bedeuten, daß wir nur noch vor dem Computer sitzen. Bei aller Begeisterung für das neue Medium: Das persönliche Gespräch ist nach wie vor die Stärke und ein wesentliches Anliegen der HuK. Aber das bedeutet nicht, daß wir, mit immerhin etwa 700 Mitgliedern und 30 Regionalgruppen, auf die Möglichkeiten der modernen Technik verzichten müssen. Ideal wäre, wenn durch viele "Web-Links" auch Menschen, denen die HuK noch nicht bekannt ist, von unserer Arbeit erfahren, und wenn die Möglichkeiten der schnellen Aktualisierung (Adressen, Termine) auch von uns selbst effektiv genutzt werden. Ich stelle mir also den HuK'ler vor, der seinen Freund in der Ferne besucht und beim tränenreichen Abschied sagt:

Wann treffen wir uns also wieder?
Laß doch mit der Umarmung
noch einmal los, schau im Computer
unter http://www.huk.org/termine/termine.htm
nach, wann die nächste
HuK-Mitgliederversammlung ist.

Bild Paar-Termin

"Webmaster" Reinhold Weicker, Paderborn (E-Mail: reinhold@huk.org)