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eric (kyrieleis@ginko.de), 29.9.2002 - 17:12:06

in einem punkt muss ich mich korrigieren : es war dieses mal nicht die FDP in Rheinland-Pfalz, sondern die in Hessen und Hamburg, die zusammen mit der CDU das gesetz verhindert hat.

eric (kyrieleis@ginko.de), 29.9.2002 - 10:41:25

zum - hoffentlich nur vorläufigen - scheitern der STIFTUNG noch ein besonders pikantes detail :

die FDP hat ja vor der wahl wieder ganz groß angegeben, was sie alles für homosexuelle tun wolle - nach der wahl. sie hätte aber als koalitionspartnerin der SPD in Rheinland-Pfalz nur ihre blockade aufgeben müssen, dann hätte RLP (ebenso wie übrigens beim lebenspartnerschafts-ergänzungsgesetz) sich im bundesrat nicht enthalten müssen und die vorhaben wären noch durchgegangen !



Matthias Honold (m.honold@berlin.de), 28.9.2002 - 12:43:25

Zu der Situation, dass der Bundesrat die Stiftung verhindert hat, sei nur zu sagen, dass wir Schwule, aber auch die Lesben, bei den nächsten Landtagswahlen dafür Sorge tragen sollten, dass wieder eine rot-grüne Mehrheit im Bundesrat herrscht! Wie gesagt: mein persönliches Empfinden!

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 28.9.2002 - 06:33:52

Gut, Ulrich, wir müssen endlich anfangen, uns zu wehren, um diese maßlosen Attacken endlich Vergangenheit werden zu lassen. Wir haben es nicht nötig, uns beschimpfen zu lassen, nur weil wir lieben.


Schönen Gruß


Hubert

Ulrich (Co-Webmaster HuK) (ulrich@huk.org), 27.9.2002 - 22:16:49

Von: "Ulrich Schuerrer - Co-Webmaster HuK"

An: abuse@pppool.de

Betreff: ABUSE / Hetze + Diskriminierung

Organisation: Ökum. AG Homosexuelle und Kirche e.V.

Priorität: urgent


Sehr geehrte Damen und Herren,

am heutigen Tag zwischen 18:47 und 18:53 Uhr hat ein User, der mit der IP-

Adresse 213.7.103.62 (=B673e.pppool.de) online war, in unserem Gästebuch

unter


http://www.huk.org/cgi-bin/guestbook/guestbook.pl

folgenden diskriminierenden, verhetzenden Eintrag hinterlassen:


[s.u.]


Der entsprechende Logeintrag auf unserem Webserver ist:

213.7.103.62, 27.9.2002 - 16:53:18, G-Star, www.schwuchteln@gmx.de,

(Zeitangabe in GMT)


Wir fordern Sie auf, den betreffenden User wegen Verletzung Ihrer AGB,

Punkt 2.3 (siehe

http://www.freenet.de/freenet/zugang/impressum/agb/index.html) zu

sanktionieren und die Sperrung des Zugangs zum Internet zu verhängen.


Da wir uns desweiteren vorbehalten, gegen den User Strafanzeige zu

stellen, bitten wir Sie weiter, die bei Ihnen vorhandenen Zugangs-Logdaten

zu Beweiszwecken zu sichern und uns dies zu bestätigen. Vielen Dank für

Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen


Ulrich Schürrer

Co-Webmaster HuK e.V.

Ulrich (Co-Webmaster HuK) (ulrich@huk.org), 27.9.2002 - 21:53:33

timestamp 27. September 2002 23:54

G-Star (www.schwuchteln@gmx.de), 27.9.2002 - 16:47:51

Ihr ferfickten homusexuell veranlagten Arschfickenden afrikanischen Kaninchen!

Ihr habt nichts in der katholischen Kirche zu suchen da euch niemand akzeptieren will! Ihr habt auch in Deutschland nichts zu suchen! Bildet euer eigenes Land und kommt nie mehr zurück! Aber eine schwuchtel Zivisillation kann nicht überleben da es zum Glück keine Arschgeburten gibt!!!

cglasow (cglasow@web.de), 27.9.2002 - 12:44:27

klar ist das ein unterschied, aber beides sind gebote gottes.

wenn ich lüge schade ich auch nicht unbedingt jemandem....

und wenn ich gottes namen missbrauche schade ich auch keinem menschen.

wenn ich inzest betreibe schade ich vielleicht auch keinem, trotzdem will gott es nicht.

eric (kyrieleis@ginko.de), 27.9.2002 - 12:06:54

zu marcus : wenn ich stehle, schade ich einem anderen menschen. wenn zwei männer einander lust bereiten, schaden sie keinem -im gegenteil. DAS ist der unterschied.

cglasow (cglasow@web.de), 27.9.2002 - 08:19:09

Hubert, haben sie eigentlich die posts gelesen, frage ich mich.

ich habe noch nie erlebt, wie sich jemand dermassen weigert, argumente nachzuvollziehen

und sich derartig im kreise um eine sache zu drehen, um die es schon längst nicht mehr geht, die zig mal erklärt und richtig gestellt wurde: dass homosexuelle angeblich laut bibel getötet werden müssen.

naja, ist auch jetzt egal.

ich wünsche ihnen allerdings ehrlich, dass sie vielleicht irgendwann nochmal wieder zu gott zurück finden, ohne sich dabei von meinungen beirren zu lassen (weder von der einen noch von der anderen "seite"). sich vielleicht selber hinsetzen und die bibel zu lesen und auf sich wirken zu lassen.

das meine ich ganz ernsthaft und ehrlich. gottes segen dafür!!!

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 27.9.2002 - 07:22:49

Leute,


ich laß es sein. Ich gehe einfach aus dieser "Diskussion" und werde dies in der Überzeugung tun, daß es Christen gibt, die nicht sehen können, daß all diese Empfehlungen, Drohungen usw. MENSCHEN-GEMACHT sind. Wir kommen da auf keinen grünen Zweig, denn ich kann mit Menschen nicht kommunizieren, die daran glauben, daß ein literarisches Werk (genannt Bibel) das authentische "Wort Gottes" ist. Und Ihr könnt mit einem Menschen nicht kommunizieren, der das infrage stellt. Wo kann es da Gemeinsamkeiten geben? Das kostet nur Energien: Eure und meine. Lassen wir es also. Ich hoffe nur, daß NIEMALS im Leben Leute wie Ihr an die politische Macht kommen, denn dann müßten manche Menschen, z.B. die Schwulen, wieder Angst um ihre Freiheit, wenn nicht gar um ihr Leben haben.


Schönen Gruß


Hubert




Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 27.9.2002 - 07:20:41

>Ist denn bspw. das Gebot "Du sollst nicht stehlen" eigentlich garkein

>Ge(Ver-)bot, sondern eher eine Ermahnung an Diebe, das Stehlen in der

>rechten Weise und in Ehrfurcht vor Gott durchzuführen ?


Ich wußte gar nicht, daß "Du sollst nicht homophil lieben" eines der Zehn Gebote ist. Interessant.


Es wird immer absurder.


Hubert



Marcus (joker@lgz-clan.de), 27.9.2002 - 06:53:14

zu marcus : ich wollte die stimmung etwas auflockern mit diesem fund. mit den sechs "ermahnungen" sind ja offenbar die

bibelstellen gemeint, die von fundamentalisten als verdammungsurteile (miss)verstanden werden.


Eric, das ist doch wirklich absurd. Sie, die Sie sich offensichtlich eine profunde Bibelkenntnis attestieren (oder zumindest von einer Armee Bibelwissenschaftlern begleitet werden), sehen Verbote Gottes als Ermahnungen, die von "Fundis" missverstanden werden... Ist denn bspw. das Gebot "Du sollst nicht stehlen" eigentlich garkein Ge(Ver-)bot, sondern eher eine Ermahnung an Diebe, das Stehlen in der rechten Weise und in Ehrfurcht vor Gott durchzuführen ?

cglasow (cglasow@web.de), 26.9.2002 - 16:03:04

" also , frau glasow, jetzt ist es doch klar : unbeleckt von jeder bibelwissenschaftlichen kenntnis wählen Sie aus, , ich will nicht sagen, wie es

Ihnen passt, aber doch, wie Sie glauben es beurteilen zu können. UNS zur seite stehen eine armee von gläubigen, ernsthaften

wissenschaftlern. das ist mir sicherer."


also, wenn es ihnen um die menge derer geht, die auf "meiner" oder "ihrer" seite stehen, dann liegen sie sicherlich falsch.

aber man sieht wieder, die sachlichen argumente, die ich hier gegen die mehrzahl ihrer argumente aufgrund von bibelkenntnis vorgebracht habe, werden weder

berücksichtigt, noch erwähnt. einfach übergangen. das ist es, was ich meinte in meinem letzten post....

lassen wir's.....

eric (kyrieleis@ginko.de), 26.9.2002 - 15:55:11

also , frau glasow, jetzt ist es doch klar : unbeleckt von jeder bibelwissenschaftlichen kenntnis wählen Sie aus, , ich will nicht sagen, wie es Ihnen passt, aber doch, wie Sie glauben es beurteilen zu können. UNS zur seite stehen eine armee von gläubigen, ernsthaften wissenschaftlern. das ist mir sicherer.

cglasow (cglasow@web.de), 26.9.2002 - 06:34:22

die begründung zu i) ist falsch, wie mir inzwischen aufgefallen ist. da hab ich falsch eherum gedacht.

ich weiß nicht, wofür das gut war. aber die gehört ebenfalls zu den regeln die ich für zu vernachlässigen halte. jesus hat ja viele regeln im NT revolutioniert, um die wurzeln wieder "freizulegen", weil die gläubigen damals sich viel zu sehr an details dieser art aufgehalten haben. sie waren hauptsächlich damit beschäftigt, diese regeln einzuhalten und haben so den blick fürs wesentliche, das eigentliche wesen gottes, verloren.


homosexualität halte ich allerdings nicht für ein detail. sonst würde das thema wohl nicht noch 5 mal aufgegriffen, u.a. im NT.

cglasow (cglasow@web.de), 25.9.2002 - 20:44:43

um vielleicht doch noch kurz auf ein paar weitere genannte stellen einzugehen:

a) opfergaben sind mit jesu tod hinfällig

b-d) hatten wir schon

e) das neue testament entbindet uns von der pflicht gott einen bestimmten tag zu weihen. es kommt darauf an, ihm zeit zu widmen, ruhig zu werden. das muß nicht der sonntag sein.

f) im neuen testament steht "nicht was ihr zu euch nehmt ist unrein, sondern was aus euch heraus kommt" (was wir sagen, ist natürlich gemeint)

g) keine ahnung, zu welchem zweck das gedient hat

h) keine ahnung, zu welchem zweck das gedient hat

i) ich denke, das hatte wieder was mit der damaligen hygiene zu tun.


der/die verfasserIn hätte sich besser eingehender mit dem neuen testament beschäftigt und all die genialen sachen gefunden, die da z.b. über jesus und unsere errettung drin stehen, anstatt sich darauf zu konzentrieren, die bibel mit meist überholten und aus dem zusammenhang gerissenen zitaten ins lächerliche zu ziehen.

das ist für mich nur unkenntnis wegen mangelnder auseinandersetzung mit dem stoff, über den er/sie hier urteilen möchte. schade, dass das hier auf der HUK sogar noch als ein dämpfer oder punktsieg gegen leute, die sich wirklich versuchen, mit der materie auseinanderzusetzen, hingestellt wird.




cglasow (cglasow@web.de), 25.9.2002 - 20:21:58

also zuerst möchte ich einmal festhalten, dass auf meine argumente hier kein einziges mal eingegangen wurde. wenn ich auf etwas reagiert habe, wurde ich einfach mit dem nächsten thema konfrontiert.

und wenn auf ihre argumente nicht "seriös", wie sie es nennen eingegangen wurde, könnte es vielleicht auch ein wenig an ihrer art liegen, die dinge hier rüberzubringen!!??????? wobei ich, wie ich glaube, sachlich argumentiert habe. man muß nur die posts auch richig durchlesen.


aber um nochmal darauf einzugehen, da ich kein fundamentalist bin, sehe ich durchaus einige regeln als überholt an. ich denke auch, dass sich das eigentlich selbst erklärt und logisch ist (es gibt heutzutage keine sklaverei mehr, die reinheitsgebote waren an ein volk gerichtet, welches 40 jahre unter primitiven hygienischen umständen durch die wüste gewandert ist etc. ich gehe hier jetzt nicht auf jedes einzelne ein). aber sagen sie mir doch, warum sollte gott dem volk sagen, dass "man nicht bei einem mann wie bei einer frau liegen soll"? das hat doch nichts mit der zeit zu tun! damals gab es das wie heute. warum hätte er es zu mose sagen sollen, wenn er das eigentlich nicht oder nur für diese zeit gemeint hat? was soll damals an der homosexualität für gott anders gewesen sein als heute?????

und nur weil wir heute vermeintlich aufgeschlossener sind, werden gottes gebote doch nicht hinfällig (siehe abtreibung, scheidungsrate, forschung an embryonalen stammzellen => toller fortschritt)!

und bitte sagen sie jetzt nicht wieder, dass die bibel nicht von gott eingegeben ist, sondern von menschen verfasst wurde, wie sie es gerade wollten. dann sind wir nämlich wieder ganz am anfang und bei den grundlagen. mit dem argument kommen wir nicht mehr weiter.





Frank (frank.fuhg@gmx.de), 24.9.2002 - 15:32:53

Hallo

schaut doch mal bitte auf der Seite Orden Online de in die laufende Diskussion unter dem Thema:"Hetero im Orden was nun?" Ich weiß vieleicht etwas unklarer Einstieg,aber ich bitte um Beteiligung. Vielen Dank u.Tschüß

Frank

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 24.9.2002 - 14:10:12

>das haben wir doch schon alles ausführlich diskutiert und beantwortet......


Nein, Frau Glasow, das haben wir NICHT. Das behaupten Sie zwar auf JEDES meiner Postings, aber das stimmt nicht. Sie haben bisher nur erkärt, warum man die Gebote bezüglich Homosexualität nicht mißachten soll/darf. Sie haben bis heute aber nicht erkärt, warum man diese anderen Lev.-Gebote, die hier satirisch aber anhand der Bibel (!) verarbeitet wurden, nicht einhalten müsse. Wo ist BEI IHNEN und FÜR SIE der Unterschied zwischen DEN Geboten, die einzuhalten sind, und DENEN, die man locker-leicht übergehen darf??? Auf diese Antwort warte ich immer noch, und es ist verdammt einfach, das alles immer von "Ach, das hatten wir doch schon..." vom Tisch zu wischen. Sie sind bisher auf keines meiner Argumente wirklich seriös eingegangen, sondern haben nur darauf hingewiesen, daß man nicht auswählen dürfen, welche Gebote man einhalten soll. Wie ist es mit den genannten Fakten in diesem satirischen Text??? Dort stehen Dinge und Bibelzitate, die ans Absurde grenzen, nein, sogar überschreiten. Welche dieser Gebote darf man brechen und welche muß man einhalten? Diejenigen, die IHNEN passen???


Gruss


Hubert






cglasow (cglasow), 24.9.2002 - 13:39:38

das haben wir doch schon alles ausführlich diskutiert und beantwortet......

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 24.9.2002 - 12:15:32

Fortsetzung II:


j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)



Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.


Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan, Jake"



Merkt Ihr eigentlich nicht, zu welchen Absurditäten das alles führt???


Hubert




Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 24.9.2002 - 12:14:16

Fortsetzung I:



c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.



d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?



e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?



f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?



g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?



h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?



i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?




Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 24.9.2002 - 12:12:08

Wohin das alles führt mit dem "Wörtlich-Nehmen" zeigt folgender satirische Brief, den ein Anmerikaner an eine Radiomoderatorin schrieb, die einen fundamentalistischen Ansatz hat:



Die Gesetze Gottes!


Homosexualität nach Leviticus 18:22 ein Greuel


Der Hintergrund zu folgendem Text: Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie als achtsame Christin, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da sie nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.


Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.


"Liebe Dr. Laura,


vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Greuel handelt. Ende der Debatte.


Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,


a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?



b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?




cglasow (cglasow), 24.9.2002 - 06:25:28

das hatten wir ja alles schonmal und darauf habe ich auch schon ausreichend und mehrmals geantwortet (s.u.).

welche gebote lasst ihr denn dann überhaupt noch gelten?

warum sollte gott es uns so schwer machen sein wort zu verstehen? wenn man so gut wie alle gebote streichen kann, woher soll man dann überhaupt irgendeine sicherheit haben, nach gottes willen zu handeln????

meiner meinung nach hat gott noch viel unglaublichere sachen getan, als seinen jüngern ein buch "einzugeben",

so wie ER es gemeint hat!!




eric (kyrieleis@ginko.de), 23.9.2002 - 18:00:10

nachtrag : damit das nicht auch wieder missverstanden wird: ich habe "gott" nicht aus missachtung in "" gesetzt, sondern um klarzumachen, dass nach meiner auffassung (und der unverdächtiger wissenschaftler) eben nicht der ewige unendliche gott diese regeln aufgestellt hat, sondern menschen, die mit ihrer beschränkten erkenntnis in ihre zeit hinein gesprochen haben.




eric (kyrieleis@ginko.de), 23.9.2002 - 17:40:49

zu marcus : ich wollte die stimmung etwas auflockern mit diesem fund. mit den sechs "ermahnungen" sind ja offenbar die bibelstellen gemeint, die von fundamentalisten als verdammungsurteile (miss)verstanden werden.

zu frau glasow: im selben kontext wird doch gesagt, dass "gott" es nicht wünscht, dass man kaninchen-,hasen- und schweinefleisch isst, dass man verschiedene tiere und pflanzen kreuzt, dass man sich rasiert und kleider aus mischgewebe trägt. woher nehmen Sie die erkenntnis, dass "gott" Ihnen auch heute noch auferlegt, das eine zu beachten, Ihnen aber gestattet, die anderen dinge, die ihm ja auch "ein greuel" sind, als zeitbedingt und überholt anzusehen ? und was ist von Paulus zu halten, der meint, männer mit langen haaren seien eine schande für ihr geschlecht? oder hat "gott" seine meinung bezüglich der mode radikal geändert?

nein, nicht wir, Ihr fundamentalisten - auch wenn Sie behaupten keine zu sein - sucht euch aus der bibel raus, was euch gefällt, aber das wird als unumstößliche ewige wahrheit verkündet.

cglasow (cglasow@web.de), 23.9.2002 - 09:29:01

das sind keine ermahnungen an die homosexuellen, sondern da steht 6 mal drin, dass gott homosexualität nicht wünscht.......

Ulrich (Co-Webmaster HuK) (ulrich@huk.org), 22.9.2002 - 21:18:16

Letzter Eintrag (vom 22.9.2002 - 14:02:29) wegen gefälschter Namens-/Emailangabe gelöscht.

Marcus (joker@lgz-clan.de), 22.9.2002 - 10:39:03

ich wollte mich ja eigentlich verabschieden, aber hier könnte eine sachliche Wende eintreten... Eric, welches sind denn die 6 Ermahnungen Gottes an Homosexuelle ? wenn es die wirklich gibt, und deshalb bin ich so interessiert das zu erfahren, würde das ja eine Akzeptanz der Homosexualität durch Gott beinhalten.



eric leis (kyrieleis@ginko.de), 21.9.2002 - 15:33:10

einen wunderschönen ausspruch, den ich dieser tage gelesen habe, will ich dem gästebuch nicht vorenthalten:

"die bibel enthält sechs ermahnungen an homosexuelle und 362 ermahnungen an heterosexuelle. das heißt nicht, dass gott die heterosexuellen nicht liebt ! sie müssen nur strenger beaufsichtigt werden."

Sergio (sergio@buben.de), 16.9.2002 - 20:01:07

Respekt! Eine tolle Seite! Was wäre das web toll wenn es mehr solche Seiten geben würde. Gruss sergio@buben.de

Regenbogenliste Münster (regenbogenliste@web.de), 15.9.2002 - 14:46:21

Hallo


Die HUK ist m.W. die älteste bundesweit organisierte Gruppe die sich mit Homosexualität befasst, 1980/81 schon. Die anderen Gruppen arbeiteten alle lokal. Der bundeseite LSVD kam ja erst ab Anfang der 90er Jahre. Ich hab das noch in Erinnerung von damals.


http://www.beepworld.de/members/regenbogenliste



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cglasow (cglasow@web.de), 14.9.2002 - 08:48:42

nochmal an die, die an die bibel glauebn: ich habe mir gerade nochmal die stelle in 3. mose durchgelesen, in der steht, was u.a. gott ein greuel ist. da sind z.b. genauestens aufgezählt geschlechtsverkehr zwischen den einzelnen familienmitgliedern und im direkten zusammenhang kommt dann auch homosexualität.

wenn ihr das letztere heutzutage für nicht mehr zeitgemäß auch im sinne gottes haltet, was ist denn dann mit den anderen dingen, die hier aufgezählt werden. z.b. auch "du sollst nicht bei der frau deines nächsten liegen".

da werden sachen erwähnt, die später niemals von jesus wiederholt wurden und trotzdem heute noch ihre gültigkeit haben. nur weil sich zeiten ändern und heutzutage in unserer gesellschaft nahezu alles möglich ist und toleriert wird, ist es gott doch nicht plötzlich weniger "ein Greuel", wenn wir unserem nächsten die frau/mann ausspannen, mit unserem onkel schlafen (was an o.g. stelle auch erwähnt wird) oder bei "einem mann wie bei einer frau liegen".


das ist jetzt wieder an die gerichtet, die homosex. mit bibel vereinbaren möchten!!!

cglasow (cglasow@web.de), 14.9.2002 - 06:18:30

da bleibt mir nur nochmal zu sagen, dass ich es für sehr schwierig halte, über dieses thema zu diskutieren, wenn man noch nicht einmal die gleiche basis hat, den glauben.

ich akzeptiere sie doch! es ist ja auch gut, dass hubert mit seinem mann glücklich ist. dagegen sage ich doch garnichts. MIR GING ES DARUM MICH MIT JEMANDEM ZU UNTERHALTEN, DER GLAUBT, DIE BIBEL MIT SEINEM GLAUBEN VEREINBAREN ZU KÖNNEN.

cglasow (cglasow@web.de), 14.9.2002 - 06:08:59

"Wissen Sie wirklich nicht, dass solche Menschen wie Sie, als sie noch Macht hatten, uns Schwule über Jahrtausende das Fürchten gelehrt haben, sie haben Schwule unter Berufung auf "Gottes Wort" vom Leben zum Tod gebracht und vielen von denen, die die selbsternannten Wächter über "Gottes Schöpfungsordnung" gnädigerweise am Leben liessen, haben sie das Leben so schwer gemacht, dass sie zu Selbstmördern wurden? "


also das ist ja wohl wirklich das letzte. es scheint immernoch nicht klar zu sein, worum es hier ging. doch nicht homosexualität zu verurteilen! und ich mache auch sicherlich keinem homosexuellen das leben schwer. ich kann nur nicht akzeptieren, wenn versucht wird, die bibel mit homosexualität zu vereinbaren. und das können sie und hubert ja offensichtlich auch nicht. dann ist es ja ok.

wir sind heute nicht für den mist verantwortlich, den vor zig jahren menschen im namen der bibel gebaut haben! wenn sie da den unterschied nicht erkannt haben, hab ich mich wohl die ganze zeit falsch ausgedrückt. ich masse mir doch nicht an, über irgendjemanden das urteil zu fällen. aber man wird doch wohl noch auf etwas aufmerksam machen dürfen!? aber in diesem diskussionforum wird keine andere meinung geduldet sondern niedergemacht. es ist offensichtlich nicht möglich, in einem normalen ton (soweit man das über mail beurteilen kann) miteinander zu kommunizieren.

Walter (Walter.Conzelmann@t-online.de), 13.9.2002 - 21:56:21

Mallo Marcus, Ihre Arroganz ist nicht mehr zu überbieten, absolut niveaulos und macht mich masslos wütend. Wissen Sie wirklich nicht, dass solche Menschen wie Sie, als sie noch Macht hatten, uns Schwule über Jahrtausende das Fürchten gelehrt haben, sie haben Schwule unter Berufung auf "Gottes Wort" vom Leben zum Tod gebracht und vielen von denen, die die selbsternannten Wächter über "Gottes Schöpfungsordnung" gnädigerweise am Leben liessen, haben sie das Leben so schwer gemacht, dass sie zu Selbstmördern wurden? Was für eine grenzenlose Schuld! Da ist es natürlich viel einfacher, sich aus der Diskussion mit einem "Schmunzeln" zu verabschieden als über seine eigene Geisteshaltung nachzudenken. Aber Sie sind sicher immer noch der festen Überzeugung, dass Sie Gott auf Ihrer Seite haben. - Zum Glück hat sich die Situation zu unseren Gunsten geändert, aber nicht etwa, weil Christen das betrieben haben, sondern weil Menschen, die Gott und Jesus weniger im Mund, dafür aber mehr im Herzen haben, Mitmenschlichkeit und Toleranz in die Welt gebracht haben, was eigentlich Aufgabe und Auftrag von Christen gewesen wäre. - Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es durchaus möglich ist, dass Menschen wie Hubert zu Atheisten geworden sind, weil sie Leuten wie Ihnen begegnet sind, die sich auf diesen ihren menschenverachtenden Gott berufen haben. Zum Glück habe ich mit diesem, Ihrem Gott auch nichts mehr zu tun, seither geht es mir um vieles besser. Aus allem, was ich von Hubert hier gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass er ein sehr niveauvoller Mensch ist (dafür braucht man kein "Christ" zu sein), dass er und sein Mann glücklich zusammen sind. Das, und nur das zählt. Warum können Sie sich nicht einfach mit den beiden freuen?





cglasow (cglasow@web.de), 13.9.2002 - 20:47:32

:o)))

Marcus (joker@lgz-clan.de), 13.9.2002 - 20:40:47

"...und durch solche Menschen wie Sie, Herr Marcus, bedroht fühle. Wenn Sie die Macht hätten, würden Sie die Bibel wörtlich nehmen, und davor müßten Menschen wie ich Angst haben.


Und was das Mimosenhafte angeht: es kann nicht jeder so mannhaft und soldatisch sein wie Sie. "


diese Offenbarung Ihres Niveaus ist mehr als deutlich. mit einem Schmunzeln verabschiede ich mich von hier.

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 13.9.2002 - 20:14:50

Auch wenn ich mich nicht mehr an der Diskussion beteiligen wollte, muß ich etwas klarstellen:


"jemandem, der von gott nichts wissen will,"


Das ist FALSCH. Ich bin nicht jemand, "der von Gott nichts wissen will". Jemand, der von Gott nichts wissen will, glaubt ihn ja als existierend, und wendet sich dann ab. Wenn ich von einem Menschen nichts wissen will, muß ich ihn ja erst einmal als existent ansehen und kennen. DANN erst kann ich von ihm nichts wissen wollen.


Ich aber glaube nicht an Gott. Ist das so schwer zu begreifen?


Und weshalb ich als Atheist mich einmische? Auch das habe ich schon mehrfach gesagt: Weil ich mich in einer christlich geprägten Gesellschaft durch die christlichen Zwangsmaßstäbe eingeengt und bevormundet und durch solche Menschen wie Sie, Herr Marcus, bedroht fühle. Wenn Sie die Macht hätten, würden Sie die Bibel wörtlich nehmen, und davor müßten Menschen wie ich Angst haben.


Und was das Mimosenhafte angeht: es kann nicht jeder so mannhaft und soldatisch sein wie Sie.


Hubert



cglasow (cglasow@web.de), 13.9.2002 - 18:30:31

"es hat wirklich keinen sinn , mit ihnen und ihren glaubensgenossen zu diskutieren. ich schreibe dies nur wiederum, um bei suchenden nicht den eindruck entstehen zu lassen, an ihrer "argumentation" könnte wirklich etwas dran sein. "


seltsam finde ich, dass sie uns hier ganz offen schlecht machen wollen, und sogar als lügner hinstellen. sie stellen sich lieber an die seite von jemandem, der von gott nichts wissen will, anstatt vernünftig und sachlich mit jemandem zu diskutieren, der an die bibel glaubt und auf dieser seite eine sache zur sprache bringt, die hier nicht ins schema passt.

die einzige, die bisher normal und vernünftig mit uns "geredet" hat, war julia, die leider nicht mehr zurück geschrieben hat. alles andere war hier pures kontra geben und uns als exoten hinstellen, damit jeder ruhig schlafen kann. ist jetzt vielleicht krass gesagt, aber so kommt es mir wirklich vor.


die bibel ist für sie ein von menschen geschriebenes buch, und hat , wenn ich sie richtig verstanden habe, nichts mit göttlicher eingebung zu tun. was genau ist denn dann eigentlich die basis ihres glaubens??



cglasow (cglasow@web.de), 13.9.2002 - 18:29:59

interessant finde ich, hubert, dass sie sachen in den raum werfen, die ihnen sehr wichtig zu sein scheinen, wie z.b. dass wir alle homosexuellen töten wollen laut bibel, und wenn ich dann darauf argumentiere, sie das garnicht mehr interessiert. sie geben weder zu verstehen, dass sie da immernoch was gegen einzuwenden haben, noch geben sie zu, dass ich da eventuell was richtiges gesagt haben könnte. mir scheint, sie sind nur auf konfrontation aus. bloß vor jemandem wie mir nicht zugeben, dass sie da anscheinend was falsch gesehen oder verstanden haben. sie suchen scheinbar nach irgendwelchen hämmern, die sie uns als nächstes an den kopf werfen können. worum geht es ihnen hier eigentlich genau???



Marcus (joker@lgz-clan.de), 13.9.2002 - 17:29:24

"OK, es scheint nicht möglich zu sein, daß Christen und Atheisten einen gemeinsamen Nenner finden. "


wie soll das denn gehen ? der Nenner, wo sich ein Atheist mit einem Christen trifft kann von beiden Seiten nicht mehr viel innehaben. da will ich garnicht hin. Und ich versteh auch nicht, warum Ihnen als Atheist überhaupt etwas daran gelegen ist, mit anderen über bibl. Vorschriften zu diskutieren. da redet man zwangsläufig aneinander vorbei... Ihre mimosenhaften Schlussworte überles ich geflissentlich...


@ Eric: wer bei Ihren "kultischen Vorschriften" nicht erkennt, dass es sich um zweckmäßige, hygienisch motivierte Anweisungen an ein Volk handelt, das Jahrzente in Zelten in der Wüste lebte, der sollte nochmal in Ruhe darüber nachdenken. Es ist m.E. ein gewaltiger Unterschied, ob Reinheitsvorschriften gemacht werden, oder ob zu einer Sache ausdrücklich gesagt wird, das es "Gott ein Greuel ist".

eric (kyrieleis@ginko.de), 13.9.2002 - 15:42:21

zu marcus : da kann ich nur sagen "ach gott, marcus ! jesus hat also die aussagen des AT zu gewissen gleichgeschlechtlichen verhaltensweisen nicht widerrufen, also gelten sie noch !"

er hat auch die übrigen kultischen vorschriften wie z.b. in 3.mos.11, 5-8; 3.mos. 19,19 und dergleichen nicht widerrufen . also gelten sie noch ? das wollen weder Sie noch frau glasow offenbar behaupten. also wählen sie aus, was ihnen in den kram, und ich sage offen, in ihre vorurteile, passt. UNS werfen sie "auswählen" vor.-

es hat wirklich keinen sinn , mit ihnen und ihren glaubensgenossen zu diskutieren. ich schreibe dies nur wiederum, um bei suchenden nicht den eindruck entstehen zu lassen, an ihrer "argumentation" könnte wirklich etwas dran sein.

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 13.9.2002 - 14:13:28

Hallo, Frau Glasow,


OK, es scheint nicht möglich zu sein, daß Christen und Atheisten einen gemeinsamen Nenner finden. Es ist schade, daß Sie sich noch nicht einmal vorstellen können (vermute ich), wie einem Menschen zumute ist, der solche Bibelpassagen liest, und der NICHT an die Göttlichkeit dieses Buches glaubt. Wir Atheisten sollen in Gesprächen stets IHREN Standpunkt verstehen und akzeptieren, aber andersherum wird sich diese Mühe NICHT gegeben, oder wir werden höflich darauf hingewiesen, daß wir Bäh-Atheisten in diesem Forum/Gruppe etc. nichts zu suchen haben. Aber OK. Lassen wir's. Ihnen alles Gute, und das meine ich Ernst.


Hubert

Marcus (joker@lgz-clan.de), 13.9.2002 - 13:37:42

Danke Frau Glasow. dem ist nichts hinzuzufügen !

cglasow (cglasow@web.de), 13.9.2002 - 13:14:00

ich wollte zwar eigentlich nichts mehr schreiben, aber, hubert, ich hab auf deine aussage, die du hier nochmal ansprichst, bereits mehrmals reagiert. ich habe das gefühl, du liest die posts nicht richtig, da alles, was du in schreibst, bereits

mindestens einmal kommentiert oder beantwortet wurde!!!

aber wenn du es nochmal hören möchtest, kann ich dir darauf auch nochmal antwort geben: JEDE sünde müsste nach AT mit dem tode bestraft werden. warum hier homosexualität nochmal extra erwähnt wird, weiß ich nicht. aber im AT steht, der lohn der sünde ist der tod.

aber mit dem NT hat sich ja, wie gesagt alles grundlegend geändert. wer seine sünden bereut und bekennt, dem wird vergeben und damit ist die sünde weggewaschen. wer sündigt und wer sich seine sünde nicht von gott vergeben lässt, der wird NICHT DAS EWIGE LEBEN HABEN. das ist

damit gemeint.


und die menschen, die im namen der kirche sündigen (und alle anderen auch), die werden sich, wie ich auch bereits gesagt habe, vor gott dafür rechtfertigen müssen.

hier nochmal kurz an walter, der irgendwann ein zitat aus der bibel brachte und fragte, warum man das nicht einfach so stehen lassen könnte. hier siehst du ganz deutlich, warum man ein einzelnes zitat nicht einfach stehen lassen kann!!!!


wir gehen aber hier davon aus, dass gott die bibel den menschen eingegeben hat. das steht deutlich in der bibel. wenn man das anzweifelt, nützt einem die ganze bibel nichts!!!


es ist schon schwierig mit menschen darüber zu diskutieren, die innerhalb des glaubens so unterschiedliche auffassungen haben, aber mit jemandem zu diskutieren, der auch nicht GLAUBT führt wohl hier zu nichts, das ist wohl, was marcus meinte.





Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 13.9.2002 - 12:10:02

Nochmal mein Gedanke von vor einigen Tagen: wenn die Moral des einzelnen Menschen Maßstab sein kann, dann gute Nacht.


Moral ist IMMER von Menschen gemacht, und Ausgangspunkt jeder Moral und jeder Ethik ist IMMER ein Mensch. Der MENSCH, der die christliche Moral wesentlich (mit-)begründete, ist ein MENSCH names Jesus von Nazareth. Wir sollten nicht darüber reden, was ein MENSCH sagte/lehrte/tat, von dem man annimmt, er sei Gott, sondern die Inhalte dessen, was er lehrte. Und auch, worauf der sich bezog (AT, siehe unten)!


Aber wenn es hier im Forum/Gästebuch als ausgewiesener NICHT-Christ NICHT erlaubt ist, mitzumischen, dann soll der Moderator dieser Website das bitte schön klipp und klar und vor allem öffentlich sagen. Ich bin höflich, und wenn der "Hauswirt" mir die Tür weist, halte ich mich daran, und dann werdet Ihr mich hier nie wieder sehen.


(Tipp: Zeitung lesen, was so alles in die "Moralvorstellungen" einzelner Menschen reinpasst)


Nun ja, wo die sogenannte christliche Ethik (bzw. die Ethik, die sich auch auf Christus beruft) hinführt, zeigen 2000 Jahre blutige, unterdrückende und minderheiten-vernichtende Kirchengeschichte.


Plädieren Sie, verehrter Marcus, eigentlich auch dafür, Menschen wie mich zu eliminieren? Warum reagiert eigentlich niemand von Euch auf das AT-Zitat, das ich gebracht habe??? Dort wird aufgefordert, Homosexuelle zu killen! Das ist Aufruf zum Massenmord und müßte eigentlich in einem Rechtsstaat einen Schrei der Empörung auslösen und zu massenhaftem Kirchenaustritt führen! Aber das wollt Ihr in Eurem Heiligen Buch nicht lesen bzw. diesen Inhalt wollt Ihr nicht wahrhaben.


Hubert



Marcus (joker@lgz-clan.de), 13.9.2002 - 08:17:38

Jesus hat soweit ich weiß, nichts für oder gegen Homosexualität gesagt. er hat aber zu sehr vielem nichts gesagt! einige Gesetze des alten testaments (Auge um Auge,...) hat er aber ausdrücklich widerrufen, hat eine neue Ordnung aufgestellt. bezüglich der Homosexualität hat er das nicht getan...


wenn es da was zu revidieren gegeben hätte (sprich, dass Homosexualität im Wandel der Gesellschaften vor Gott ok geworden sein sollte), hätte Jesus das sicherlich getan. Zumal es um ein Thema geht, das die Menschen vielleicht wie kein zweites bewegt.


Sie tun nichts anderes, als die Bibel da, wo sie unbequem ist, Ihren Vorstellungen anzupassen. Wenn die Bibel / Gott für Sie grundsätzlich kein Maßstab ist, dann sind Sie wohl ohnehin falsch hier (oder diese homepage sollte sich umbenennen, dann bin ich falsch hier).


Nochmal mein Gedanke von vor einigen Tagen: wenn die Moral des einzelnen Menschen Maßstab sein kann, dann gute Nacht. (Tipp: Zeitung lesen, was so alles in die "Moralvorstellungen" einzelner Menschen reinpasst)

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 10.9.2002 - 17:37:47

Aber Frau Glasow, die Frage von Eric ist sehr berechtigt: Wo hat Jesus etwas für oder gegen Homosexualiät gesagt?


Hubert

cglasow (cglasow@web.de), 10.9.2002 - 17:23:07

ich hab euch nicht ans bein gepinkelt, dann redet ihr auch bitte normal mit mir und nicht so bescheuert von oben herab. auf dem niveau hab ich da jetzt echt keine lust mehr drauf.

eric leis (kyrieleis@ginko.de), 10.9.2002 - 15:14:34

da haben wir es doch wieder : gott als DER VERFASSER der bibel, nicht menschen, die vom göttlichen ergriffen ihre erfahrungen niedergeschrieben haben! Frau G hat ihre sicht der wortwörtlichen inspiration insoweit beibehalten, als sie diese auf alles bezieht, was sie selbst als sünde ansieht. andere ge-oder verbote lässt sie gnädig relativieren.

sie macht auch nicht einmal andeutungsweise den versuch, mit julia - die eine echte bibelwissenschafts-expertin zu sein scheint - in ein wirkliches gespräch einzutreten. solange das so ist, muss sie sich gefallen lassen, dass man sie als fundamentalistin bezeichnet, auch wenn sie auswählt, freilich ohne die kriterien zu nennen, die objektivierbar wären. vielmehr legt sie zunächst fest, was sünde ist, das darf man dann nicht, und das,was sie nicht als sünde ansieht, das darf man.

à propos : wo hat jesus nach der bibel irgend etwas über homosexualität gesagt ?



cglasow (cglasow@web.de), 9.9.2002 - 18:37:58

ich versuche mich nach dem zu richten, wie jesus den menschen gegenüber war. er war nicht wie die schriftgelehrten, die alle regeln des AT genau einhalten wollte, zum beispiel am sabbat nur eine bestimmte anzahl von schritten zu gehen, sich von einer "blutflüssigen" frau soundsoviel tage fernzuhalten etc. diese regeln, sind für mich zweitrangig und waren es auch für jesus. er hat mehr auf die menschen geschaut und wollte sie heilen. ABER: jesus war radikal!! er war keiner, der fünf hat gerade sein lassen, wenn es um sünden ging. und einen gewaltigen unterschied macht ja auch die bergpredigt gegenüber dem AT aus.

wie gesagt, ich bin nicht die perfekte bibel-versteherin und erhebe auch garnicht den anspruch an mich, die bibel vollstängig kennen und verstehen zu können, und ich weiß auch nicht, was sie genau meinen mit gegensätzlichen ansichten vom leben nach dem tod in der bibel, aber meiner meinung nach sagt die bibel nichts gegensätzliches zur homosexualität. es steht doch nirgendwo, dass es ok ist, wenn ein mann bei einem mann liegt, oder eine frau bei einer frau, oder? also ich kenne dazu nur die von euch aufgeführten stellen, und die haben meiner meinung nach alle die gleiche aussage.

in welcher art und weise gehen sie denn anders mit der bibel um? welche regeln lassen sie denn stehen und welche nicht? welche sind "zeitgemäß" und welche nicht?

ich halte die bibel nach wie vor für zeitgemäß und glaube auch, dass gott die weitsicht hat (was sind schon 2000 jahre), sein wort für alle zeiten gültig zu verfassen. welchen wert hätte die bibel sonst?

Julia (Julia.Daser@gmx.de), 9.9.2002 - 18:02:36

- FORTSETZUNG - Ich will gerne mit Ihnen diskutieren, Frau Glasow, wie man m.E. als Lesbe oder Schwuler in der Verantwortung vor Gott leben kann. Sie müssen dafür aber zunächst akzeptieren, daß ich und andere offensichtlich anders mit der Bibel umgehen als Sie. Oder, wenn Ihnen das zu schnell geht, dann diskutiere ich auch gerne mit Ihnen, welche "hermeneutischen Varianten" es gibt und wo deren Für und Wider liegen.


In der Hoffnung, daß wir uns dann nicht mehr im Kreis drehen - Julia

Julia (Julia.Daser@gmx.de), 9.9.2002 - 18:02:36

Möglicherweise habe ich bei meinem letzten Eintrag nicht klar erwähnt, daß ich antworten möchte auf die Frage, wie ich gleichgeschlechtliche Liebe mit der Bibel in Einklang bringen kann bzw. warum genau das anderen Menschen nicht möglich ist. Es hat definitv damit zu tun, wie wir die Bibel lesen, wie wir nach dem, was in der Bibel steht, trachten - es hat natürlich etwas mit Subjektivismus (nichts anderes ist doch mit dem Vorwurf des "Hinbiegens der Bibelstellen" gemeint) zu tun. Frau Glasow, Sie sagen, sie nähmen es auch nicht für sich in Anspruch, die perfekte Bibelversteherin zu sein. Damit geben Sie doch das zu, was Sie bspw. der Homepage der HuK vorwerfen: Möglicherweise haben auch Sie ein falsches Verständnis der Bibelstellen, die gerne zum Thema Homosexualität herangezogen werden. Sie beklagen einen scheinbar unredlichen Umgang mit Lev oder mit Röm oder..., nichts anderes beklage ich (und auch andere Stimmen in diesem Gästebuch) bei Ihnen. Ich halte a) ein wortwörtliches Verständnis der Bibel nicht für richtig und b) beobachte auch ich bei Ihnen "Hinbiegenstendenzen" (wann z.B. lassen Sie zu, was im AT steht, welches Gottesbild des AT lassen Sie auch nach der Lektüre des NT bestehen, welches nicht, wie gehen Sie um mit deutlich unterschiedlichen biblischen Aussagen zu ein und demselben Thema (bspw. das Leben nach dem Tode)?). Und zum Thema "Fundamentalismus": Mir scheinen Sie tatsächlich nicht bereit zu sein, andere Verstehensansätze der biblischen Bücher zu akzeptieren (erneut das Stichwort "Hinbiegen"). In meinen Augen sind Sie momentan nur bereit, ein Gespräch über die berühmten Bibelstellen als gelungen zu betrachten, wenn IhrE GesprächspartnerInNen die Bibel so verstehen wie Sie - sonst heißt es wider... ja, Hinbiegen. Ich wi

cglasow (cglasow@web.de), 9.9.2002 - 11:03:46

also ich gebs jetzt echt auf. wir drehen uns im kreis.

und, hubert, dazu hab ich weiter unten schonmal was geschrieben..... ich möchte das nicht alles nochmal schreiben....



Walter (Walter.Conzelmann@t-online.de), 8.9.2002 - 22:11:04

Sehr geehrte Frau Cglasow, im neuesten Deutschen Universalwörterbuch des "Duden" steht unter "Fundamentalismus" als Erklärung: "a) geistige Haltung, Anschauung, die durch kompromissloses Festhalten an (ideologischen, religiösen) Grundsätzen gekennzeichnet ist (und das politische Handeln bestimmt): religiöser Fundamentalismus: b) streng bibelgläubige Richtung des amerikanischen Protestantismus". Nach dem, was ich von Ihnen im Gästebuch der HuK die letzten Tage gelesen habe, mag ich es eigentlich nicht glauben, dass Sie sich unter diesem Begriff nicht wiederfinden.

Walter Conzelmann




Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 8.9.2002 - 21:22:10

Hallo,


"=> wer hexenverbrennung und kreuzzüge als "anweisung" oder maßnahme aus der bibel versteht, der hat falsch gelesen."


Dazu:


"Eine Hexe sollst Du nicht am Leben lassen" (Exodus 22, 17)


"Schläft einer mit einem Mann wie mit einer Frau, so haben sie Greuel getan, sie sollen beide mit dem Tod bestraft werden." (Lev 20, 13).ö


Da wir aber von völlig verschiedenen Ausgangspunkten ausgehen (Du biblisch, ich menschlich ;-)) sollten wir diese Diskussion beenden.


Gute Woche.


Hubert




cglasow (cglasow@web.de), 8.9.2002 - 17:24:59

ich verurteile doch niemanden. ich verurteile auch keinen wegen seiner sexualität. darum geht es mir nicht. ich hab nur etwas dagegen, wenn versucht wird, sich stellen in der bibel, die nun mal da sind, und die das einzige sind, worüber ich hier diskutieren wollte, hinzubiegen, oder auszulegen, bis es passt. das ist alles.


du brauchst dich nicht für deine homosexualität zu rechtfertigen. ich kann auch gut nachvollziehen, was du beschreibst. und wenn du nicht an die bibel glaubst, ist es auch klar, dass du dich über diese diskussion aufregst, weil du ja auch auf einem anderen standpunkt stehst. du bist kein christ.


ich meinte mit "einstellung" nicht, deine homosexualität, sondern die einstellung zur bibel.


ich habe auch nicht gesagt, dass ICH die ultimative bibel-versteherin bin, sondern, "dass es mir darum geht, dass die bibel richtig verstanden wird". und weil es hier 2 unterschiedliche auffassungen darüber gibt, wollte ich austausch. da war keine wertung drin.


"Mit der Bibel auch. Sie hat Gutes "in Einklang gebracht", aber auch solche Dinge wie Hexenverbrennung und Kreuzzüge. Mit der Bibel läßt sich alles rechtfertigen und schönreden, also wie mit jedem anderen von Menschen geschaffenen Weisheitsbuch auch. "

=> wer hexenverbrennung und kreuzzüge als "anweisung" oder maßnahme aus der bibel versteht, der hat falsch gelesen. die leute damals haben ganz einfach die unwissenheit des volkes und ihre macht ausgenutzt, um ihre perversen neigungen und machtgier zu befriedigen. denen kann es nicht darum gegangen sein, den willen gottes zu befolgen.


(entschuldigung angenommen :o) )



Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 7.9.2002 - 21:01:32

Zu Marcus:


>Mit selbstgeschaffenen Anschauungen kann man alles in Einklang bringen !


Mit der Bibel auch. Sie hat Gutes "in Einklang gebracht", aber auch solche Dinge wie Hexenverbrennung und Kreuzzüge. Mit der Bibel läßt sich alles rechtfertigen und schönreden, also wie mit jedem anderen von Menschen geschaffenen Weisheitsbuch auch.


Hubert







Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 7.9.2002 - 20:52:00

Fortsetzung:


>warum reagiert ihr auf kritik oder andere meinungen so eingeschnappt?


>mir geht es nicht darum, dass ICH RECHT habe, sondern, dass die bibel richtig

>verstanden wird.


Woher wissen Sie, daß Sie sie richtig verstehen? Ich bin kein Christ, für mich ist das ein von Menschen geschaffenes Lebens- und Weisheitsbuch, nicht mehr. Sie wurde von Menschen geschrieben, und ist somit interpretierbar, wie alle literarischen Texte. Nun können Sie natürlich fragen, warum ich mich dann einmische. Das will ich Ihnen sagen: Auch wir Nicht-Christen werden von dieser christlichen Gesellschaft geprägt, im Positiven wie im Negativen. Und gegen das Negative wehre ich mich.


Allerdings entschuldige ich mich für meine Entgleisung der Mutmaßung des geistig Kranken. Das war unter der Gürtellinie, und ich bitte, das zu entschuldigen. Am Rest meiner Äußerungen gibt es von meiner Seite nichts zu bereuen.


Hubert

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 7.9.2002 - 20:46:24

Hallo, Frau Glasow,


ob Sie sich vorstellen können, wieviele hundert, ja, tausend Male ich mich schon rechtfertigen mußte für etwas, das für andere ganz selbstverständlich ist: Einen Menschen zu lieben?


Ob Sie sich vorstellen können, wie meine Alarmantennen hochgehen, wenn ich einen Satz höre wie "Wie vereinbaren Sie Ihre Homosexualität eigentlich mit..." und dann kommt Bibel/Rentenabsicherung/Besteuerung oder sonst etwas.


Ob sie sich vorstellen können, wie verletzend so etwas ist? Homosexuell zu sein ist, keine "Entscheidung" oder "Schwäche", so wie Heterosexualität auch keine Entscheidung ist, sondern eine Tatsache. Und sich dafür ständig rechtfertigen zu müssen, sei es direkt oder indirekt, macht sehr empfindlich. Und wenn Sie sich dann noch vorstellen, daß Leute wie wir von unserer ach-so-christlichen-Gesellschaft noch vor 30 Jahren ins Gefängnis gesteckt wurden, und vor einigen hundert Jahren von Ihren christlichen Mitbrüdern sogar totgeschlagenworden sind.


>seid ihr denn bereit, eure einstellung in frage stellen zu lassen????????


Nein, denn Homosexualität ist keine "Einstellung", die man infrage stellen könnte, sondern eine angeborene Variante des Normalen, die übrigens auch im Tierreich vorkommt. Übrigens: Sind Sie bereit, Ihre (vermutlich:) Heterosexualität infrage zu stellen?


- Fortsetzung oben -



cglasow (cglasow@web.de), 7.9.2002 - 19:14:06

ihr habt mich immernoch nicht verstanden. meine richtlinie ist die bibel, (das alleine macht doch keinen fundamentalisten) und ich dachte, dass sie das für euch auch ist. ich wollte hier einen gedankenaustausch und kein gegenseitiges beschuldigen auf der falschen bahn zu sein.


"...keinen zweck, mit fundamentalisten zu diskutieren. sie sind der unerschütterlichen auffassung, dass ihre sicht die allein und immer und ewig richtige ist und dass nichts und niemand sie je erschüttern kann."

=> und was ist das, was ihr mir hier die ganze zeit an den kopf werft???

seid ihr denn bereit, eure einstellung in frage stellen zu lassen????????

warum reagiert ihr auf kritik oder andere meinungen so eingeschnappt?


mir geht es nicht darum, dass ICH RECHT habe, sondern, dass die bibel richtig verstanden wird. und eben darüber wollte ich mich mit euch austauschen, was aber ja leider nicht geklappt hat.


ich bin auch nicht starr, sondern ich wollte lediglich "sachlich" und beim thema bleiben, und eine antwort auf meine eigentliche frage haben, hubert.


wer jetzt hier schlußendlich verletzend, komisch und intolerant argumentiert, könnt ihr ja in den letzten posts nochmal nachlesen.....


schade, dass man sich unter christen so beschimpfen (kann man fast schon sagen)muß, wenn der andere seine meinung vertreten will. das hat für mich hier nichts mit toleranz zu tun.

ich kam auf die seite quasi als outsider, ohne vorurteile, der sich für das thema interessiert hat und infos, austausch und einblick haben wollte. ersteres habe ich bekommen, antworten auf meine fragen leider nicht.




Marcus (joker@lgz-clan.de), 7.9.2002 - 18:47:22

es hat in der Tat keinen Zweck. ich dachte nur, hier bei "Homosexuelle und KIRCHE" ginge es um Gott, Bibel, etc.

da es hier aber offensichtlich primär um Psychologie, Selbstrechtfertigung und "jeder werde nach seiner eigenen facon glücklich" geht, bin ich hier sowieso nicht richtig. vielleicht finde ich mal jemanden, der wirklich der Meinung ist, Homosexualität mit der BIBEL in Einklang bringen zu können.


Mit selbstgeschaffenen Anschauungen kann man alles in Einklang bringen !

eric leis (kyrieleis@ginko.de), 7.9.2002 - 18:17:56

richtig, Hubert, es hat keinen zweck, mit fundamentalisten zu diskutieren. sie sind der unerschütterlichen auffassung, dass ihre sicht die allein und immer und ewig richtige ist und dass nihts und niemand sie je erschüttern kann.

ABER : es ist dennoch wichtig, solche äußerungen immer wieder mal zu kommentieren, nicht wegen der fundis, sondern um unsicheren und suchenden zu helfen, dass sie darauf nicht hereinfallen.

nur auis diesem grunde beteilige ich mich gelegentlich an einer solchen "diskussion".

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 7.9.2002 - 17:52:35

Hallo, Julia,


es hat keinen Zweck, mit diesen Fundis zu diskutieren. Ich sehe das wie Du. Obwohl ich mich immer wieder hinreißen lasse, an solchen Diskussionen teilzunehmen, erkenne ich mehr und mehr, daß es keinen Zweck hat. Diese Menschen sind unmenschlich und starr, und projizieren ihre eigene Unmenschlichkeit und Starrheit auf ihren Gott. Und sie merken gar nicht, daß solche Fragen unendlich verletzen: Wie kann man auch nur im Entferntesten annehmen, eine Liebe, wie sie z.B. zwischen meinem Mann und mir existiert, könnte in irgendeiner Form sündhaft sein?! Wie lieben uns, sind uns aus tiefstem Respekt und tiefster Liebe treu, wir sind sind füreinander da, zu jeder Zeit, in allen Situationen, "in guten wie in schlechten Tagen", wie es bei der christlichen Trauung heißt. So etwas "sündhaft" zu finden, nur weil es irgendwelche Männer vor 2500 Jahren so bezeichnet haben, entspringt einem unmenschlichen, vielleicht sogar einem kranken Geist.


Um es noch einmal zu sagen: Wenn "Euer" Gott (ich bin kein Christ, daher "Euer") so ist, wie die Fundis ihn glauben, dann bin ich unendlich dankbar, an so etwas nicht zu glauben.


Schönen Gruß an Dich und Deine Freundin


Hubert

Julia (Julia.Daser@gmx.de), 7.9.2002 - 16:57:28

Meine Freundin aber hat ihr Einverständnis gegeben zu einer Beziehung mit mir. Wir unterstützen und fördern uns, unsere Beziehung tut uns gut und tut niemandem etwas an. Im Gegenteil. Wir schöpfen daraus Kraft, um in der Welt Gutes bewirken zu können (z.B. zur Bewahrung der Schöpung, durchaus ein göttlicher Auftrag!). Ich sehe die Bibel als Ganzes und lebe - soweit ich es vermag - mit ihr im Einklang. Was ist nun daran nicht christlich?

Julia (Julia.Daser@gmx.de), 7.9.2002 - 16:57:28

Jedesmal ein echter Nervenkitzel ist für mich die Lektüre des HuK-Gästebuches. Fundamentalistische Argumentationen erschüttern mich und manchmal überlege ich, ob Diskussionen noch Sinn machen. Man redet tatsächlich aneinander vorbei. Interessant fand ich Frau (ich habe den Namen vergessen) ...s Bemerkung, man müsse die Bibel als Ganzes lesen und verstehen (so ihre Replik auf Herrn Conzelmanns Vorschlag, Prediger 4 zu beachten). Darin sind sich alle ChristInnen möglicherweise einig. Der Unterschied: Die einen trachten danach, um einen Maßstab zu haben, anhand dessen sie biblische Einzelaussagen bewerten können (die liberale Sicht auf die Bibel) - z.B. die berühmten Stellen zu homosexuellem Sex in Lev -, die anderen, um ihre These aufrecht erhalten zu können, die Bibel sei kein "bruchhaftes", von verschiedenen AutorInnen verfaßtes Werk. Redlich finde ich die erstgenannte Verfahrensweise. Ich lese in der Bibel immer wieder von einem Gott, der für das Leben ist, manchmal auch auf brachiale Art und Weise. Das wollten wohl viele Verfasser der biblischen Bücher mit ihrer zeitbedingten Sicht mitteilen. Wieso versperren sich fundamentalistische ChristInnen so beharrlich einer Diskussion darüber, was HEUTE "gelungenes menschliches Leben" bedeutet? (Wieso lehnen sie so konsequent ab, daß die Bibel ein literarisches Werk ist?) Manchmal fallen mir zu diesen Fragen mehr psychologische als theologische Antworten ein. Gelungen finde ich es bspw., meine Mitgeschöpfe zu respektieren. Das ist für mich ein Grund, Sodomie zu kritisieren. Ich habe noch kein Tier sein Einverständnis zu einer sexuellen Handlung mit einem Menschen geben hören. (Über mögliche gesundheitliche Folgen weiß ich keine Auskunft zu geben.) Meine Freundin aber hat ihr Einverständnis gegeben zu einer Beziehung

Marcus (joker@lgz-clan.de), 6.9.2002 - 20:53:07

FORTSETZUNG:

Das Verbot homosexueller Praxis in Lev. 18 ist ein Gebot in einer langen Reihe von Regeln, die den rechten Gebrauch der Sexualität zum Inhalt haben - wie es sich für ein heiliges Volk gehört. Die kultische Abgrenzung ist hier nicht so wichtig. Denn hier werden Ehebruch verurteilt, Inzucht, Unzucht mit Tieren und männliche Homosexualität. Der gleiche Text erlaubt Polygamie, verbietet den Verkehr mit einer Frau während der Menstruation und sagt nichts über weibliche Homosexualität.


AUSSCHNITT ENDE


aus diesem Text sich nun das klare Verbot Gottes der Homosexualität herauszupicken und mit gesellschaftlicher Veränderung (im weiteren Verlauf) zu relativieren, finde ich ziemlich einfach. Warum werden Christen als Fundamentalisten bezeichnet, wenn sie bibeltreu sein wollen ? dürfen Christen heutzutage nur noch "Heimwerker" sein, die sich den gerade nach Lust und Laune passenden Gott basteln dürfen ?


Und was ist (in Bezug auf Ihre Argumentationsweise) mit jemandem, der Sodomie als "seine Natur" empfindet ? kann er/sie dann auch das klar ausgesprochene Verbot Gottes relativieren und durch die begrenzte Sicht der Textschreiber durchfiltern, bis herauskommt, dass Verkehr mit Tieren heutzutage ja auch zur Natur des (dieses) Menschen gehört ?


Die Antwort (finde ich) ergibt sich von selbst...




Marcus (joker@lgz-clan.de), 6.9.2002 - 20:53:07

FORTSETZUNG:

Das Verbot homosexueller Praxis in Lev. 18 ist ein Gebot in einer langen Reihe von Regeln, die den rechten Gebrauch der Sexualität zum Inhalt haben - wie es sich für ein heiliges Volk gehört. Die kultische Abgrenzung ist hier nicht so wichtig. Denn hier werden Ehebruch verurteilt, Inzucht, Unzucht mit Tieren und männliche Homosexualität. Der gleiche Text erlaubt Polygamie, verbietet den Verkehr mit einer Frau während der Menstruation und sagt nichts über weibliche Homosexualität.


AUSSCHNITT ENDE


aus diesem Text sich nun das klare Verbot Gottes der Homosexualität herauszupicken und mit gesellschaftlicher Veränderung (im weiteren Verlauf) zu relativieren, finde ich ziemlich einfach. Warum werden Christen als Fundamentalisten bezeichnet, wenn sie bibeltreu sein wollen ? dürfen Christen heutzutage nur noch "Heimwerker" sein, die sich den gerade nach Lust und Laune passenden Gott basteln dürfen ?


Und was ist (in Bezug auf Ihre Argumentationsweise) mit jemandem, der Sodomie als "seine Natur" empfindet ? kann er/sie dann auch das klar ausgesprochene Verbot Gottes relativieren und durch die begrenzte Sicht der Textschreiber durchfiltern, bis herauskommt, dass Verkehr mit Tieren heutzutage ja auch zur Natur des (dieses) Menschen gehört ?


Die Antwort (finde ich) ergibt sich von selbst...




Marcus (joker@lgz-clan.de), 6.9.2002 - 20:51:38

ich würde gerne noch kurz zu der "biblischen" Argumentation Stellung nehmen. Es ist unstreitbar, dass sich da jemand viel Mühe gegeben hat. aber es läuft letztendlich nur darauf hinaus, dass Sie sich Rechtfertigungen und Erklärungen suchen, um an bestimmten Geboten Gottes vorbeizukommen.


Fortsetzung nächster EIntrag


AUSSCHNITT:


Leviticus 18, 22


Du darfst mit einem Manne keinen geschlechtlichen Umgang haben wie mit einer Frau; es wäre ein Greuel.


Leviticus 20, 13


Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen.


Diese beiden Stellen befinden sich in dem hebräischen Gesetzeskodex, den wir das Heiligkeitsgesetz nennen, und der kultische und ethische Regeln enthält.


Die theologische Grundlage für diese Gesetzgebung ist die Ermahnung an Israel, daß es ein heiliges Volk ist, ebenso wie sein Gott Jahwe heilig ist (Lev. 20, 26). Israel ist ein eigenständiges Volk und durch den Bund ist es Jahwe verpflichtet. Daher lehnt es den Götzendienst der Nachbarvölker ab, die Natur- und Fruchtbarkeitsgötter verehren. Unter den vielen Gesetzen, die Israels kultische und moralische Reinheit regeln, gibt es zwei, die die Praxis männlicher Homosexualität zum Inhalt haben.Das Gesetz lehnt die homosexuelle Praxis ab, es belegt sie mit der Todesstrafe (Lev. 18, 22). In der Vorstellung der Israeliten war Homosexualität unauslöschbar mit der anrüchigen Praxis der Tempelprostitution verbunden. Diese war eine ständige Bedrohung des israelitischen Kults.



cglasow (cglasow@web.de), 5.9.2002 - 07:38:58

ich habe nie behauptet, dass ich fundamentalist bin.

ich war durchaus bereit, meine einstellung in frage stellen zu lassen, aber die argumentation, die ich bisher hier erfahren habe, kann meine einstellung

nicht in frage stellen, aus dem einen grund, den du hier eigentlich gegen mich anführst, nämlich, dass eure interpretation der bibeltexte sehr durch eure einstellung geprägt ist, was ja auch normal ist.

aber die gegenargumente, die ich bisher bekommen habe, waren nie wirkllich auf die bibel fundiert, sondern es wurde an die menschlichkeit und toleranz plädiert etc. mir ging es aber hier um die auslegung der bibelstellen. das was wirklich klar und deutlich in der bibel steht.

eure argumentation ist für mich einfach nicht überzeugend und wirkt teilweise sehr weit hergeholt.

aber ich glaube, es ist besser, die diskussion abzubrechen, da wir eigentlich aneinander vorbei reden.









eric leis (kyrieleis@ginko.de), 4.9.2002 - 21:22:00

trotzdem : frau glasow sollte sich mal die mühe machen, das wirklich zu lesen, was auf den huk-seiten zu den biblischen aussagen bezüglich (homo)sexualität steht.entweder hat sie das nicht getan oder sie ist von vornherein nicht bereit, sich und ihre ansichten in frage stellen zu lassen. was allerdings bei allen fundamentalisten der fall ist. wir in der huk und die verfasser der darstellungen haben sich mit diesen fragen auseinandergesetzt, allerdings nicht auf fundamentalistische weise.interessant ist auch noch, dass es jetzt fundamentalisten gibt, die sehr wohl manche aussagen der bibel als zeitbedingt relativieren, aber nicht den maßstab angeben können, wonach sie das tun - und dürfen. so scheint es, als sei dieser maßstab ausschließlich ihre je eigene, individuelle vorurteilsbelastete sicht. und damit wollen sie sich über alle bibelwissenschaftliche erkenntnisse hinwegsetzen.



cglasow (cglasow@web.de), 3.9.2002 - 07:27:12

ich bin in den dingen intolerant, in denen die bibel (für mein verständnis)

auch intolerant ist. das ist, denke ich, im sinne jedes christen. ich stelle nicht

lieben mit lügen auf eine stufe, sondern eine sünde mit einer anderen, so wie

ich das aus der bibel lese. für mich gilt die bibel, und dazu zähle ich die

evangelien natürlich dazu, heute genauso, wie zu der zeit, als sie geschrieben

wurden und als jesus gelebt hat. sie meinen wahrscheinlich, ich halte an den

regeln des AT fest. ich weiß natürlich, was sich durch den neuen bund für uns

alle geändert hat. ich weiß in dem punkt nicht so genau, was sie meinen. ver-

gleichen sie mich gerade mit den pharisäern??? dann haben sie mich wohl falsch

verstanden. allerdings werden durch das NT nicht alle dinge des AT hinfällig!!

man kann die bibelstelle die sie meinen nicht einfach so stehen lassen, weil

man die bibel als ganzes sehen muß. und wenn woanders die von gott gewünschte

zweisamkeit noch mehr eingeschränkt wird, können sie das doch nicht einfach

aussen vor lassen.

ich glaube lediglich, dass wir uns vor gott für unsere sünden verantworten

müssen. den schuh mit der ewigen verdammnis habt ihr euch jetzt selber angezogen.

ich stimme völlig mit ihnen überein, dass es gott völlig egal ist, wie

wir diskutieren, sondern dass er ansieht, wie wir uns unseren mitmenschen

gegenüber (in seinem vorgegebenen rahmen!!! denn der ist doch das entscheidende.

hohe moralische ansprüche kann auch jemand haben, der mit der bibel nichts

zu tun hat!!!!) verhalten.

aus dieser ganzen diskussion kann ich etwas feststellen: ihr fühl euch sofort total

angegriffen. meine frage am anfang war, wir ihr die genannten bibelstellen mit eurem

glauben vereinbaren könnt. denn die bibelstellen sind nunmal da. eine antwort

darauf habe ich bisher nicht wirklich bekommen.

ich bin übrigens nicht herr glasow sondern frau glasow...konnten sie ja nicht wissen....



cglasow (cglasow@web.de), 3.9.2002 - 07:27:12

ich bin in den dingen intolerant, in denen die bibel (für mein verständnis)

auch intolerant ist. das ist, denke ich, im sinne jedes christen. ich stelle nicht

lieben mit lügen auf eine stufe, sondern eine sünde mit einer anderen, so wie

ich das aus der bibel lese. für mich gilt die bibel, und dazu zähle ich die

evangelien natürlich dazu, heute genauso, wie zu der zeit, als sie geschrieben

wurden und als jesus gelebt hat. sie meinen wahrscheinlich, ich halte an den

regeln des AT fest. ich weiß natürlich, was sich durch den neuen bund für uns

alle geändert hat. ich weiß in dem punkt nicht so genau, was sie meinen. ver-

gleichen sie mich gerade mit den pharisäern??? dann haben sie mich wohl falsch

verstanden. allerdings werden durch das NT nicht alle dinge des AT hinfällig!!

man kann die bibelstelle die sie meinen nicht einfach so stehen lassen, weil

man die bibel als ganzes sehen muß. und wenn woanders die von gott gewünschte

zweisamkeit noch mehr eingeschränkt wird, können sie das doch nicht einfach

aussen vor lassen.

ich glaube lediglich, dass wir uns vor gott für unsere sünden verantworten

müssen. den schuh mit der ewigen verdammnis habt ihr euch jetzt selber angezogen.

ich stimme völlig mit ihnen überein, dass es gott völlig egal ist, wie

wir diskutieren, sondern dass er ansieht, wie wir uns unseren mitmenschen

gegenüber (in seinem vorgegebenen rahmen!!! denn der ist doch das entscheidende.

hohe moralische ansprüche kann auch jemand haben, der mit der bibel nichts

zu tun hat!!!!) verhalten.

aus dieser ganzen diskussion kann ich etwas feststellen: ihr fühl euch sofort total

angegriffen. meine frage am anfang war, wir ihr die genannten bibelstellen mit eurem

glauben vereinbaren könnt. denn die bibelstellen sind nunmal da. eine antwort

darauf habe ich bisher nicht wirklich bekommen.

ich bin übrigens nicht herr glasow sondern frau glasow...konnten sie ja nicht wissen....



Walter (Walter.Conzelmann@t-online.de), 2.9.2002 - 19:15:05

Noch ein kleiner Nachtrag: Gestern sagte eine Predigerin in einem evangelischen Gottesdienst sinngemäss: Die Menschen interessiert nicht im mindesten (und ich denke, auch Gott interessiert das nicht sonderlich), wie Christen über Glaubensdinge diskutieren, etwa über die Rechtfertigungslehre (Dreieinigkeit....), sondern sie (und auch Gott) messen uns daran, wie wir uns zu unseren Mitmenschen verhalten. Und wenn ich Matthäuas 25 ab Vers 31 und vieles andere von und über Jesus lese, weiss ich, dass er genau so dachte. Wie beruhigend!


Walter Conzelmann



Walter (Walter.Conzelmann@t-online.de), 2.9.2002 - 19:11:09

Sehr geehrter Cglasow,

absolut neu war für mich beim Lesen Ihrer HuK-Gästebucheintragungen, dass sich jemand selber als intolerant bezeichnet und diese Haltung auch noch gut und richtig findet. Neu ist für mich auch, dass man lügen und lieben auf eine Stufe stellt. Nicht ganz neu ist für mich allerdings, dass es Menschen gibt, die glauben, dass die Bibel heute noch genauso gilt wie vor 2000 Jahren. Es ist tröstlich für mich, zu wissen, dass Jesus das im Blick auf seine Bibel ganz anders gesehen und entsprechend gehandelt hat. Wissen Sie das wirklich nicht? Haben Sie nie die Evangelien gelesen? Genau deswegen haben ihn seine fundamentalistischen Zeitgenossen ans Kreuz gebracht - ein Schicksal, das Ihnen sicher erspart bleiben wird.

Besser als Hubert es gesagt hat, kann man es nach meinem Empfinden nicht sagen. Lesen Sie doch mal Prediger 4, 9 - 12, ich denke, das ist genau das, was er gemeint hat. Warum können Sie das nicht einfach so stehen lassen? Ach ja, richtig - Intoleranz! Sie glauben doch wohl im Ernst nicht, dass Gott am Jüngsten Tag über Liebe zwischen zwei Menschen zu Gericht sitzt. Was für einen menschenverachtenden, perversen Gott haben sich fundamentalistische Christen da zurecht gezimmert: Er gibt Schwulen und Lesben Liebesfähigkeit und Liebenswürdigkeit und hat dann nichts mieseres zu tun, als sie, wenn sie diese Liebe gelebt haben, in alle Ewigkeit zu verdammen.


Walter Conzelmann




cglasow (cglasow@web.de), 1.9.2002 - 13:30:36

du drehst mir das wort im munde herum.

wenn sich jeder an die bibel halten würde, wäre die menschheit alle probleme los, auch die unmenschlichkeit. denn wie du bestimmt weißt, ist für gott z.b. die nächstenliebe und ehrlichkeit etc. sehr wichtig!!!

ich glaube, dass gott diejenigen bestraft, die sich bewusst gegen ihn entscheiden. das heißt, sich nicht an seine gebote halten, und keine persönliche beziehung zu ihm aufgebaut haben. und die, die das nicht machen, haben die arschkarte. aber es hat ja jeder die wahl. niemand wird dazu gezwungen, wie z.b. in einigen ländern zum islam.

es bleibt jedem selber überlassen, ob er daran glauben möchte, ob ihm das was bringt, oder ob er das für schwachsinn hält.

wenn du z.b. hier in deutschland gegen ein gesetz verstösst, wirst du auch dafür bestraft. egal, ob du das was du gemacht hast für in ordnung hältst, oder nicht! und genauso sehe ich das mit gottes geboten.

ich weiss nicht, ob du die bibel kennst, aber da steht auch noch weit mehr drin, als gebote und scheinbare einschränkungen. gott kennst seine pappenheimer und hat alles gut geregelt, wenn wir uns nur dran halten.

aber wie gesagt, jeder muss das mit sich selber ausmachen. mir ist schon klar, dass du das scheisse findest, da du ja mit deiner ehe offensichtlich gegen gottes absichten handelst. das passt nicht rein, also lehnst du die bibel ab. es steht auch nirgendwo, das uns alles, was in der bibel steht in den kram passen wird. mir passt da auch nicht alles. aber entweder bin ich konsequent dafür, oder dagegen. und wenn du dagegen bist, ist das ja ok. dann brauchen wir nicht zu diskutieren. ich hatte auf einen kommentar von jemandem gehofft, der glaubt, homosexualität mit der bibel vereinbaren zu können...



Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 31.8.2002 - 11:08:36

Ach, und Kirche hat also mit Mitmenschlichkeit nichts zu tun?!! Interessant. Dachte ich's mir doch... Aber das ist das Elend von Euch "bibeltreuen" Christen: Hauptsache, Ihr werdet dem BUCHSTABEN gerecht, auf die Mitmenschlichkeit sch... Ihr. Und meinst Du wirklich, "Gott" (sofern es ihn gibt) wird mich am "Jüngsten Tag" (sofern es diesen gibt) bestrafen, nur weil ich meinen Mann über alles liebe, ihn ehre, ihn respektiere, zu ihm halte in schönen und in schlimmen Tagen, ihm treu war, treu bin und treu sein werde??? Wenn Euer Gott jemanden DAFÜR bestraft, dann preise ich den Tag selig, an welchem ich den Glauben an ihn verlor...


Hubert




cglasow (cglasow@web.de), 31.8.2002 - 08:20:49

sag mal, hast du mal geschaut, auf welcher seite du hier bist?????

es geht hier um "homosexuelle und KIRCHE". nicht um "homosexuelle und ihre mitmenschen" oder so.

Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 30.8.2002 - 20:21:19

Ja, CGlasow, ich verstehe, was Du meinst. Und ich kann das auch akzeptieren, daß das alles FÜR DICH so gilt. Was ich nur nicht akzeptieren kann, ist, daß Ihr Christen Euren Glauben zum Maßstab für alle setzt. Wenn DU daran glaubst, und wenn das Maßstäbe für DICH und für DEIN Leben sind, dann ist das in Ordnung, und FÜR DICH sehr schön.

Aber für andere Menschen gelten andere Maßstäbe. FÜR MICH ist die Bibel ein literarischer Text mit vielen Lebensweisheiten, aber auch mit vielen zeitbedingten Aussagen und auch mit Irrtümern. Literarische Texte sind nicht das, was mein Leben bestimmt und führt, sondern das sind Menschen, Mitmenschen, denen ich in Achtung, Respekt und manchen auch in Liebe verbunden bin, z.B. meinem Mann und guten Freunden.


Hubert

cglasow (cglasow@web.de), 30.8.2002 - 19:09:05

ich erhebe also an mich nicht den anspruch um jeden preis tolerant zu sein, sondern, was die bibel mir sagt, ist mein oberster maßstab. (natürlich gelingt mir das nicht immer, wie auch jedem anderen, aber das ist zumindest mein ziel). das kann und muß ja jeder für sich selbst entscheiden. und es ist ja auch nicht so, dass ich personen, die meiner meinung nach nicht "biblisch" handeln nicht mag, oder aus dem weg gehe. aber man kann nur entweder an die gesamte bibel glauben, oder garnicht. es gibt keinen mittelweg. ich kann mir nicht dinge raussuchen, die ich schön finde und mir in den kram passen, und andere, die unangenehm werden könnten, weglassen.


ist jetzt alles etwas durcheinander, aber ich hoffe, man versteht, was ichmeine



cglasow (cglasow@web.de), 30.8.2002 - 19:07:50

wenn du das nicht als wahr ansiehst, sondern, dass jeder gerade so geschrieben hat, wie er meint und aus irgendeiner laune heraus, und der< text nur seine meinung widerspiegelt, ist die bibel doch ein witz. was sollte ich dann damit?



cglasow (cglasow@web.de), 30.8.2002 - 19:04:29

wenn du das

-die bibel gilt vor 2000 jahren für mich genauso wie heute. es geht für mich nicht primär darum tolerant zu sein, sondern mir sind die masstäbe der bibel wichtig. ich muss ja auch nicht z.b. lügen gegenüber tolerant sein. das steht auch in der bibel, dass< man das< nicht soll, ist aber heutzutage gesellschaftsfähig. man wird ja geradezu belächelt, wenn man so doof ist, und immer die wahrheit sagt und nicht immer auf seinen vorteil bedacht ist..

cglasow (cglasow@web.de), 30.8.2002 - 19:03:13

-kennst du die bibel? da steht ziemlich genau drin, wie sich gott uns vorstellt. wir sollen sein, wie jesus. und wenn wir was machen, was offensichtlich

sünde ist, wie z.b. sich an kindern vergehen, dann kann ich ohne groß nachzulesen sagen, dass gott das nicht will.

-dass sich jeder einzelne vor gott verantworten muss steht auch in der bibel.

-ich kann versuchen einen text zulesen, ohne mich von meiner

-wenn du auf diese weise die bibel betrachtest, ist sie nicht mehr als nur ein buch, das irgendwer aus irgendeiner motivation irgendwie geschrieben hat. wenn du nicht glaubst, wie in der bibel steht, dass alle schrift von gott eingegeben ist ....(2.tim. 3,16).



Hubert (Hubert-B-2002@gmx.de), 30.8.2002 - 16:36:44

>natürlich will gott nicht, dass so etwas passiert,


Woher weißt Du das? Woher weißt Du, was "Gott" will?


>aber das ist immernoch ein mensch, der offensichtlich auf

>der falschen bahn ist, und sich dafür auch vor gott verantworten muss!!!

>so wie wir das alle müssen.


Woher weißt Du das? Warst Du schon mal "drüben"?


>darum nützt es auch keinem etwas, sich texte zu drehen oder subjektiv

>auszulegen.


Von MENSCHEN geschaffene Texte KÖNNEN nur subjektiv ausgelegt werden.


>im endeffektkommt es darauf an, was gott uns mit den texten sagen will.


Diese Texte haben Menschen gemacht, sie sind Literatur. Und wenn wir aus ihnen Gottes Wort herauslesen, sagt das mehr über uns und unsere kindlichen Wünsche aus als über den Sinngehalt von Literatur.


>Und ich kann da keine toleranz der homosexualität gegenüber entdecken.


Eben weil es Texte von Menschen sind, die vor mehr als 2000 Jahren lebten. Damals waren die Menschen toleranzmäßig noch nicht so weit.


Hubert



cglasow (cglasow@web.de), 29.8.2002 - 12:13:08

Also, ich hab mir eure seite mal angeschaut und auch die auseinandersetzung mit den

verschiedenen bibeltexten gelesen, die etwas über homosexualität sagen. ich muß sagen,

dass ihr euch die bibelstellen leider so hindreht, dass es für euch passt. ich kann und

will hier nicht alles kommentieren, aber z.b. im letzten abschnitt wird gesagt, dass man

2 möglichkeiten hat, die bibel auszulegen, die eine davon sei fundamentalistisch. die

folge wäre dann allerdings, dass homosexuelle getötet werden müssten, wenn man sich auf

die bibel beruft. diese aussage entsatammt jedoch dem alten testament. zwischen altem

und neuem besteht jedoch ein sehr großer unterschied! wenn man nur das alte betrachtet,

müssen wir alle getötet werden, weil wir nämlich alle sünder sind. das argument ist also

schonmal sehr schwach.... natürlich müssen nach fundamentalistischer betrachtung homosexuelle

nicht getötet werden.....

noch ein kommentar zu dem post (kann ich nicht genau zitieren), dass homosexuelle pfarrer

besser seien, als solche, die sich an kindern vergehen. wa soll die aussgae denn??? wie kannst

du das eine mit dem anderen vergleichen! natürlich will gott nicht, dass so etwas passiert,

aber das ist immernoch ein mensch, der offensichtlich auf der falschen bahn ist, und sich

dafür auch vor gott verantworten muss!!! so wie wir das alle müssen.

darum nützt es auch keinem etwas, sich texte zu drehen oder subjektiv auszulegen. im endeffekt

kommt es darauf an, was gott uns mit den texten sagen will. ich kann da keine toleranz der

homosexualität gegenüber entdecken. dafür wird es zu oft erwähnt und meiner meinung nach auch

klar und deutlich genug. da gibt es sachen, die weniger deutlich klar genannt werden, und die

ihr vermutlich trotzdem glaubt (z.b. die dreieinigkeit).




Nochmal GRR (qqq@qqq.de), 27.8.2002 - 16:54:26

Du kannst nicht abstreiten, das diese Seite sich gehen die Religion richtet ! Die Menschheit macht ein Schritt vor - ein Fortschritt - aber leider in der falschen Richtung ! Oder würdest du noch ein Schritt weitergehen, wenn da ein Abgrund ist ? Mensch ! Wir haben hier eine Menschenplage, weil zuviel toleriert wird und alles kaltherzig ist ! Seht das ein !

GRR (@@@...), 21.8.2002 - 14:26:34

Jede Kultur hat seine eigene Regeln - an die muss man sich halten !!! Sonst gehört man nicht dazu. Klar, jemand umbringen, wenn ein Bart geschnitten ist nichts (rot über die Ampel wenn keiner da ist ist ja auch verboten !), aber wetten, wenn dir von Kind an gesagt wird, schwule sind doof und alle Klassenkamerden machen das, das du das auch machst ??? Ja, mit 99,9%tiger Sicherheit !!! Was wir jetz haben ist die gleiche Scheiße wie vorhin !!! Ist nämlich nur alles Propaganda, wie zu Nazizeiten ! Einer sagt das, die anderen sind selber Meinung - Wer darf bestimmen, was schlimm ist und was nicht ?!?! Wer hat das Recht dazu zu beurteilen, was gut und böse ist ? Wenn jetz jeder jeden tolerieren müsste, würde ich mich extrem eigeengt fühlen - und alles wäre verboten ! Eins weis ich: Es hat noch nie Frieden gegeben und es wird auch nie Frieden geben.

Walter (Walter.Conzelmann@t-online.de), 14.8.2002 - 21:21:52

Lieber Gerhard, ich kenne verschiedene Spekulationen darüber, wie ein Mensch homosexuell wird, aber sicher wissen tut es niemand - genauso wenig, wie man weiß, wie jemand hetero- oder bisexuell wird. Es ist halt so. - Ich kenne meine Bibel recht gut, aber ich habe keine Stelle gefunden, die eine Antwort auf Ihre Frage gibt. Mit andern Worten: Die Bibel sagt nichts dazu, wie ein Mensch homosexuell wird und bleibt. Grüße Walter



Gebhard (blesl@gmx.at), 14.8.2002 - 19:39:39

HuK - habe zufällig diese homepage entdeckt. Bin röm.kath.Christ. Meine ernst gemeinte Frage zu diesem Thema: Wie wird ein Mensch homosexuell und bleibt es? Was sagt die Bibel dazu? Gebhard

Sch. (frankenbaer @gmx.net), 9.8.2002 - 06:41:11

die kath Kirche kirchliche Mitarbeiter die einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben aus dem kirchlichen Dienst entfernen.Mir ist Homopaar lieber als ein Priester der sich an Kinder vergeht ,dazu schweigt die Kirche.Wo werden Kinder von Priester so in abseits wie in der kath Kirche. Ich bin mir sehr sich ein solche Menschen verachtende Kirche hat Gott nicht gewollt.

exine (eintrag@exine.de), 24.7.2002 - 11:10:21

Nette Site. Macht weiter so. Holt euch aber insebes. fürs Design ein paar Tipps von http://www.exine.de Dem Onlinemagazin für WebWorker.

Alex (alexle@virgilio.it), 23.7.2002 - 21:53:23

Hi Peter, deine HP geht nicht---mach aus dem htm ein html am Ende--dann geht sie Gruß Alex

Alex (alexle@virgilio.it), 23.7.2002 - 21:53:23

Hi Peter, deine HP geht nicht---mach aus dem htm ein html am Ende--dann geht sie Gruß Alex

Peter (p12angel@aol.com), 23.7.2002 - 21:29:08

Nach langer Zeit schau ich hier mal wieder rein

und möchte allen nur mal Hallo sagen und ganz doll

und lieb grüßen!Verbunden mit der Bitte meine,

mehr schlecht als recht (bin noch "Anfänger")

eingerichtete Homepage anzuklicken =

http://hometown.aol.de/p12angel/homepage/homo.htm/

Bedanke mich jetzt schon bei allen, die das tun

und mir vielleicht sogar mailen!

Passt auf euch auf!Ich wünsche euch den Himmel auf Erden!

Herzlichst euer Peter




Ulrich (ulrich@huk.org), 21.7.2002 - 19:53:06

Hallo Madlen, danke für die Blumen :-)

Ich habe selbst den Beitrag von SW3 noch gar nicht gesehen, weil durch Scharpings Entlassung das Programm um eine Std. verschoben wurde und mein Videorecorder dann statt "Ländersache" nur den Scharping aufnahm :-(

Die Reporterin mit Kameramann + Tonfrau war insgesamt 5 1/2 Stunden bei uns; dabei kam natürlich auch die HuK zur Sprache. Schade, dass in den 3,5 min. Beitrag das unter den Tisch fiel...

Madlen (lendor@freenet.de), 21.7.2002 - 14:47:43

Hallo Ullrich!

Das war ja ein nettes Porträt von Dir am Donnerstag in der SWR - Ländersache!

Nur schade, dass Deine Arbeit in der HuK nicht erwähnt wurde...

Tom, der andere (DerAndereTom@gmx.de), 19.7.2002 - 09:02:48

Hallo, Eric, hallo, Ihr anderen,


ich finde die Entscheidung des BVG supergut und richtig, und freue mich riesig. Jetzt muß ich nur noch ein paar weiße Rosen (Lieblingsblumen meines Schatzes!) besorgen und meinen Liebsten um seine Hand anhalten :-)


Schönes Wochenende,


Tom

eric leis (kyrieleis@ginko.de), 17.7.2002 - 20:03:56

mit befriedigung können die hukis zur kenntnis nehmen, dass das bundesverfassungsgericht in der begründung seiner entscheidung zur verfassungsgemäßheit des Lebenspartnerschaftsgesetzes passagen aus der von der huk abgegebenen stellungnahme fast wörtlich übernommen hat.

eric leis (kyrieleis@ginko.de), 17.7.2002 - 20:00:10

den übrigen lesern zur kenntnis: zwischen dem "anderen tom" und mir sind die missvertändnisse bereinigt.

eric

Tom, der andere (DerAndereTom@gmx.de), 10.7.2002 - 12:53:36

Sorry, Eric, ich hatte da zuviele Gedankenstriche in der Adresse drin und das einfach übersehen. Ich STEHE zu meiner Meinung. Daß die Adresse falsch war, ist ein Tippfehler. Bitte keine Schlußfolgerungen ziehen, die nicht zutreffen. Du kannst mir gerne eine Mail schicken, wenn Du willst :-)


Gruß


Tom

eric leis (kyrieleis@ginko.de), 30.6.2002 - 21:45:02

Interessant : ein Versuch, an den "anderen Tom" eine Antwort-mail zu schicken, ging ins Leere: es kam eine Unzustellbar-Meldung zurück. - Nicht nur, dass manche Leute sich verstecken, sie löschen sogar ihre Absender-Mailadresse ganz schnell wieder.

Eric Leis




Tom, der andere (Der-Andere-Tom@gmx.de), 28.6.2002 - 11:29:10

Na, dieses Forum hier ist ja sehr lebhaft :-(((

Ich verabschiede mich daher, denn warum soll ich täglich etwas aufrufen, wozu kein Diskussionsbedarf besteht. Schlaft weiter, Ihr Süßen...


Tom

Tom, der andere (Der-Andere-Tom@gmx.de), 19.6.2002 - 06:34:54

Sorry, sollte nur einmal rein.

Tom, der andere (Der-Andere-Tom@gmx.de), 19.6.2002 - 06:33:17

"Pädophilie.

Sexuelle Neigung und Objektwahl sind dem Kind und dem kindlichen Körper zugewandt. Bei homosexueller Beziehung von Männern zu Knaben sprechen wir von Päderastie. Pädophile Handlungen können auf geistiger Behinderung und hirnorganischer Schädigung beruhen, aber auch auf unausgereifter narzißtischer Persönlichkeit mit Unfähigkeit zur eigentlichen Partnerbeziehung."


aus: Feldmann, Harald u.a. Psychiatrie und Psychotherapie. Ein kurzgefaßtes Lehrbuch für Studierende und Ärzte. 9. Auflage, Karger-Verlag.


Dies zur Information!






Tom, der andere (Der-Andere-Tom@gmx.de), 19.6.2002 - 06:26:59

"Pädophilie.

Sexuelle Neigung und Objektwahl sind dem Kind und dem kindlichen Körper zugewandt. Bei homosexueller Beziehung von Männern zu Knaben sprechen wir von Päderastie. Pädophile Handlungen können auf geistiger Behinderung und hirnorganischer Schädigung beruhen, aber auch auf unausgereifter narzißtischer Persönlichkeit mit Unfähigkeit zur eigentlichen Partnerbeziehung."

aus: Feldmann, Harald u.a. Psychiatrie und Psychotherapie. Ein kurzgefaßtes Lehrbuch für Studierende und Ärzte. 9. Auflage, Karger-Verlag.


Dies zur Information!





Mark (thomas.nast@surfeu.de), 17.6.2002 - 21:40:47

An Conzelmann

Da haben Sie aber jetzt ein großen Fehler getan. Der Begriff "Pädophilie" bezeichnet nichts anderes als sexuelle (!) Neigungen zu Kindern und Jugendlichen.Der Begriff "Pädosexualität" bezeichnet dasselbe auch wenn hier anders als bei dem vorigen Begriff das Wort sexualität beinhaltet wird.Der Bergriff " Päderastie" heißt in der deutschen Umgangsprache "Knabenliebe".Auch wenn das Wort "Liebe" die Sache schöner umschreiben möchte weiß doch jeder um was für eine "Liebe" es sich hier handelt, nämlich: um die sexuelle(!) Liebe. Natürlich ist gegen die Liebe zu Kindern nichts auszusetzen im Gegenteil.Aber die sexuelle (!) Liebe zu Kindern sollte nicht gedultet werden. Menschen die solche Neigungen haben sind nicht zu verurteilen aber sollten sich so schnell wie möglich in ein psychische Behandlung begeben und nach den Ursachen dafür suchen.Wenn sie es nicht möchten sollten sie zumindest soviel Anstand haben und ihre Neigungen unterdrücken.Ach übrigens wenn wir schon bei Begriffen sind mir ist da neulich etwas aufgegangen, das englische Wort " queer" heißt "schwul" als auch "seltsam".Muss man dem noch was hinzufügen?

Al (alexle@virgilio.it), 17.6.2002 - 18:05:00

das ist ja wirklich ekelhaft! Verein für Pädophilie. Es geht nicht darum irgendjemand für seine "Vorlieben" zu verachten. Aber zu "moralischer", verantwortungsbewußter Sexualität gehört doch, dass mein Partner frei entscheidet oder entscheiden kann, ob er sexuelle Beziehungen eingeht. Das ist doch der Knackpunkt---oder. Da ist es doch egal, ob Mann mit Mann, Frau mit Frau, alt mit jung oder sonst wie. Aber will hier jemand ernsthaft behaupten, Kinder im pubertären oder vorpubertären Verhalten sind reif, solche Entscheidungen zu treffen. Oder gar ein Tier? Was sind das für Schädigungen, wenn jemand gegen seinen eigenen willen zu sowas gezwungen, getrieben überredet oder gelockt wird. Aber ist das nicht traurig, dass Menschen den Kontakt zu Sexualpartnern suchen, die ihnen nie ebenbürtig sein können, die nie eine diesbezügliche Entscheidung treffen können. Und dann wird noch nach Rechtfertigungen dafür gesucht. Pfui. Zu gut gelebter sexualität gehört auch Respekt vor dem Partner-ob schwul oder nicht -ist da doch ziemlich egal!

Tom, der andere (Der-Andere-Tom@gmx.de), 17.6.2002 - 10:32:29

Hallo, Walter,


Sie schrieben:


Ich finde es wichtig, dass in der im Gästebuch begonnenen Diskussion vorab

die Begriffe geklärt werden. Gegen "Pädophilie" - im wörtlichen Sinn "Liebe zu

Kindern" - kann sicher ernsthaft niemand etwas einwenden wollen.


Das ist doch Wortgeklaubere. *zynismus-on* Erzählen Sie das mal einem meiner Patienten, daß dieser nicht von einem "Pädophilen", sondern von einem "Pädokriminellen" mißbraucht, vergewaltigt und fürs Leben geschädigt worden ist, das wird ihn seeeehr trösten...!!! *zynismus-off*


In der allgemeinen psychologischen Fachliteratur und im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter "Pädophilie" die Sexualität zwischen einem Menschen, der noch nicht in oder gerade am Anfang der Pubertät ist, und einem erwachsenen, geschlechtsreifen, meist wesentlich älteren Menschen bezeichnet. Und daran rütteln auch Ihre spitzfindigen Begriffsbestimmungen nichts.


Soll hier in diesem Gästebuch etwa auf SEHR subtile Weise für Verständnis für Verbrecher geworben werden? Ich hoffe, ich habe Ihren Einwurf mißverstanden...


Tom

Walter Conzelmann (Walter.Conzelmann@t-online.de), 16.6.2002 - 05:35:05

Ich finde es wichtig, dass in der im Gästebuch begonnenen Diskussion vorab die Begriffe geklärt werden. Gegen "Pädophilie" - im wörtlichen Sinn "Liebe zu Kindern" - kann sicher ernsthaft niemand etwas einwenden wollen. Etwas anderes ist es mit "Pädosexualität" und wieder noch etwas ganz anderes ist es mit "Pädokriminalität".


In diesem Zusammenhang möchte ich auf ein 1999 im battert verlag baden-baden bbb in der "wissenschaftlichen reihe" erschienenes Buch von Karl Cervik "Was ist Pädophilie? - Annährung an ein strittiges Thema" hinweisen - ISBN: 3-87989-299-7.

Hinweis: das