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3 Fragen zur Homosexualität |
[Letzte Aktualisierung: 24.08.2006 ] |
Der folgende Text ist einem Flugblatt entnommen, das die HuK vor allem zum Verteilen in Kirchengemeinden herausgegeben hat.
Homosexualität - schon das Wort bewirkt bei manchen ein Gefühl der Abwehr. Woher kommt das? Es ist wohl die anerzogene Angst vor dem Fremdartigen und daraus folgend die Unkenntnis. Zwar kommt kaum eine Fernsehserie ohne Lesbe oder Schwulen aus, aber wer kennt schon persönlich Homosexuelle und weiß, wie sie leben? Also begnügen sich viele mit Vorurteilen.
Darüber gab und gibt es eine große Anzahl von Theorien, wie z.B. daß eine zu starke Mutter oder ein zu schwacher Vater daran schuld seien. Aber solche wie auch umgekehrte Fälle finden sich genauso oft bei nicht-homosexuellen Menschen. Andere Theorien, Homosexualität sei vererbbar oder entstünde durch Hormonstörungen, haben sich in der Wissenschaft ebenso wenig durchsetzen können wie die Behauptung, Homosexualität könne durch Verführung entstehen.
Deshalb heißt es im Handbuch der christlichen Ethik: "Bis heute ist die Frage nach der Entstehung der Homosexulität noch nicht geklärt. Es gibt Dutzende von Theorien. Keine hat bisher die Ursachen der Homosexualität erhellt, sondern nur neue Verwirrung geschaffen. Wenn wir nach der Entstehung der Heterosexualität fragen, sind wir ebenso ratlos."
Viele sehen sie als ein krankhaftes Verhalten an, das heilbar sei. Mit zahlreichen, zum Teil brutalen Mitteln wurde versucht, die homosexuelle Veranlagung zu zerstören. Was jedoch dabei zerstört wurde, war die ganze Persönlichkeit der KlientInnen, denn weder Elektroschocks, Psychotherapien, noch Hormonspritzen oder Tabletten brachten die erhoffte Wirkung.
Mittlerweile sind viele Ärzte und Ärztinnen zu der Einsicht gelangt, daß Homosexualität keine Krankheit ist. Die Weltgesundheitsorganisation hat folgerichtig die Homosexualität aus dem Register der Krankheiten gestrichen.
Auch Vertreter von christlich-fundamentalen Gruppen, die Lesben und Schwule durch Gebete "heilen" wollen, gestehen mittlerweile ein, dass Homsexualität ein unveränderbarer Bestandteil der jeweiligen Identität ist.
Und die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie sagt: "Homosexualität ist eine von vielen denkbaren und möglichen Formen zwischenmenschlichen und partnerschaftlichen Verhaltens... Sie kann daher keine Krankheit nach dem klassischen Krankheitsverständnis sein."
In der Tat gibt es eine Reihe von Bibelstellen,
die den Geschlechtsverkehr zwischen Männern
bzw. zwischen Frauen verurteilen.
Dabei wird das homosexuelle Verhalten
eigentlich heterosexueller Menschen verurteilt.
Zu homo- oder bisexueller Persönlichkeitsprägung
nimmt die Bibel keine Stellung.
Die Bibel versteht den ganzen Menschen als Geschöpf Gottes. Gottes Segen bejaht uns in unserer Leiblichkeit und Sinnlichkeit: Wir sollen uns mit allen unseren Anlagen und Begabungen lebensförderlich entfalten können und so selbst zum Segen werden.
Homosexuelle Beziehungen als nicht schöpfungsgemäß, als un- oder widernatürlich zu bezeichnen setzt einen ausschließlichen Bezug des Segen Gottes auf Zeugungs- und Gebärfähigkeit voraus. Eine solche Engführung ist aber dem biblischen Gottes- und Menschenbild fremd.
Eine eingehendere Behandlung speziell der dritten Frage findet sich auf unseren Webseiten zum Thema "Bibel und Homosexualität", siehe die Übersicht "Wer wir sind: Grundsätzliches zur HuK.
Zur zweiten Frage ("Heilung", Umpolung) haben wir Material in unserer Abteilung "Aktuelle Themen", siehe dazu die "Übersicht: Aktuelle Themen.
Wenn Sie Fragen zur HuK haben, wenden Sie sich bitte an die
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