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  Grußwort der HuK zur Synode der EKHN  

[Letzte Aktualisierung: 02.12.2002 ]

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Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V.

Grußwort der HuK zur Synode der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN), Dezember 2002

Seit August 2001 wird in der Evangelischen Kiche von Hsesen und Nassau (EKHN) das "Lebenspartnerschaftsgesetz", seine Auswirkungen für die Kirche, und die "gottesdienstliche Begleitung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften" intensiv diskutiert (siehe dazu unsere Sammlung kirchlicher Texte). Einen gewissen Abschluß soll diese Diskussion bei der Tagung der Synode im Dezember 2002 finden. Bei dieser Tagung ist die HuK präsent und hat den Synodalen das folgende Grußwort zukommen lasssen.

Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V. grüßt die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zu ihrer Herbsttagung und wünscht ihr die Gewissheit um Gottes gutes Geleit.

Nachdem im August 2001 auf staatlicher Seite das „Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften (Lebenspartnerschaftsgesetz)“ in Kraft getreten ist, ist es um so dringender, dass nun auch unsere Kirche wohlmeinenden Worten Taten folgen lässt.

Wir begrüßen darum das vom Referat Verkündigung und Seelsorge vorgelegte Diskussionspapier „Verantwortete Partnerschaft. Grundsatzüberlegungen zur homosexuelle Liebe“

Auf verschiedenen kirchlichen Ebenen hat ein Prozess des Umdenkens bereits eingesetzt; Pfarrkonvente und Kirchenvorstände, aber auch Initiativen von Theologiestudierenden und kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nehmen Stellung und machen Vorschläge; erste Gottesdienste aus Anlass der Eintragung von Lebenspartnerschaften haben auch in der EKHN stattgefunden.

Wir haben die Hoffnung, dass nun auch die Synode als oberstes und gesetzgebendes Organ unserer Kirche gleichgeschlechtliche Paare künftig nicht nur verbal anerkennt, sondern gottesdienstliche und dienstrechtliche Regelungen für die endlich anerkannte Lebensform trifft.

Uns verbindet der Glaube an den einen Gott, der jedem Menschen Würde verleiht.

Frankfurt am Main, den 03. Dezember 2002